Pharma

Gemeinsam stark: Das Erfolgsrezept des Geschäftsfelds Pharma

Wie das Körber-Geschäftsfeld Pharma in engem Dialog mit Kunden Innovationen für die Pharma- und Biotechindustrie vorantreibt.

In einer Produktionshalle für Inspektionsmaschinen in Markt Schwaben bei München brummen Maschinen, Techniker fräsen Metallteile, Messdaten werden am Terminal analysiert. Während der normale Betrieb läuft, informieren sich rund 150 Kunden aus der Pharma- und Biotech-Branche über die Innovationen von Körber. Aus der ganzen Welt angereist, wollen sie erfahren, wie Deep Learning künftig Produktionsabläufe effizienter macht, offene Softwarestandards die Vernetzung von Maschinen ermöglicht, oder wie Virtual Reality im klassischen Maschinenbau anwendbar ist. Die Zukunft ist hier bereits Gegenwart.

Die Freude, Neues zu schaffen

Zwei Tage lang lässt sich hier das Prinzip des Körber-Geschäftsfelds Pharma mit Händen greifen: Die Kunden stehen im Mittelpunkt. Körber-Mitarbeiter arbeiten an 25 Standorten daran, ihren Partnern aus der Pharma- und Biotech-Industrie Systeme zu liefern, die präzise auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das heißt: Aus all dem vorhandenen Know-how exakt die Einzelelemente auszuwählen, die es im spezifischen Fall braucht. Der Grundgedanke: Die Freude, Neues zu schaffen und den Kunden individuelle Lösungen zu fertigen.

Ein Gespür fürs Detail: Vertriebsleiter Inspektion Christian Scherer hat das Wesentliche im Blick.

So wie es Christian Scherer tut, der seit fast 20 Jahren bei Körber in einem Bereich arbeitet, der auf Inspektionslösungen und Serialisierungskonzepte spezialisiert ist. Scherer hat nach der Mittleren Reife eine Lehre als Mechatroniker absolviert, heute leitet er den weltweiten Vertrieb für diesen Kompetenzbereich. Erst hat er die Funktionsweise der Maschinen erlernt - und dann die globalen Märkte für sich erschlossen. Scherer hat das Geschäft in Indien und Südamerika aufgebaut, in Frankreich und den USA gearbeitet. Er hat erlebt – und dazu beigetragen – wie sich Körber immer wieder neu erfunden hat, auf der Suche nach den besten Lösungen für seine Kunden.

Maschinen ebenso wie Kundenbedürfnisse aus dem Effeff zu kennen und zu verstehen, ist heute wichtiger denn je. „Wir sind ein One-Stop-Shop für unsere Kunden“, sagt Scherer. Die Unternehmen aus dem Pharma- und Biotech-Bereich suchen Lösungen, die es ihnen ermöglichen, auf dem dynamischen Markt flexibel zu reagieren. Dazu gehört etwa der schnelle und fehlerfreie Wechsel von Inspektionseinheiten wie Ampullen oder Spritzen – und ihrer Größen. Aber auch Track & Trace-Lösungen oder die einfache Integration von neuen Maschinen und Produktionsnetzwerken.

Tüftler, Umsetzer, Um-die-Ecke-Denker

Körber hat sich für ein bestechend effizientes Vorgehen entschieden: Ein Angebot an hervorragenden Produkten, die sich gegenseitig ergänzen und unterstützen. Und obendrein das Wissen, wie Schnittstellen angepasst und vereinfacht werden können. Innovation passiert im Zusammenspiel der verschiedenen Kompetenzbereiche auch durch die clevere Bündelung herausragender technischer und digitaler Lösungen.

lDie für uns bei unseren Kunden entscheidenden Faktoren sind Zuverlässigkeit, Kommunikation und Vertrauen.r

Christian Scherer, Vertriebsleiter Inspektion im Körber-Geschäftsfeld Pharma

Klingt simpel, ist aber in der Praxis durchaus eine komplexe Angelegenheit. Scherer sieht die enge Kommunikation und die gemischten Teams, mit denen Projekte innerhalb des Geschäftsfelds bearbeitet werden, als einen der starken Trümpfe von Körber Medipak Systems: „Die für uns bei unseren Kunden entscheidenden Faktoren sind Zuverlässigkeit, Kommunikation und Vertrauen.“ Die erreicht man mit Fingerspitzengefühl. „Es geht darum, genau die Menschen zusammenzubringen, die es für das jeweilige Projekt braucht“, betont Scherer. Kenner, Tüftler, Zuhörer, Um-die-Ecke-Denker, Umsetzer. Sie alle starten damit, die Herausforderungen der Kunden genau zu verstehen – die „Seidenader Open“ sind dafür eine gute Plattform. „Der Prozess ist ein Dialog: Gemeinsam mit den Kunden definieren wir, was ein neues Produkt leisten soll und wohin die Reise geht. Diese Grundannahmen überprüfen wir in der laufenden Umsetzung dann kontinuierlich“, sagt Scherer.

Auf Augenhöhe: Im Körber-Geschäftsfeld Pharma entstehen Innovationen im Schulterschluss mit den Kunden.

Klingt simpel, ist aber in der Praxis durchaus eine komplexe Angelegenheit. Christian Scherer sieht die enge Kommunikation und die gemischten Teams, mit denen Projekte innerhalb des Geschäftsfelds bearbeitet werden, als einen der starken Trümpfe von Körber: „Die für uns bei unseren Kunden entscheidenden Faktoren sind Zuverlässigkeit, Kommunikation und Vertrauen.“ Die erreicht man mit Fingerspitzengefühl. „Es geht darum, genau die Menschen zusammenzubringen, die es für das jeweilige Projekt braucht“, so Scherer. Kenner, Tüftler, Zuhörer, Um-die-Ecke-Denker, Umsetzer. Sie alle starten damit, die Herausforderungen der Kunden genau zu verstehen. „Der Prozess ist ein Dialog: Gemeinsam mit den Kunden definieren wir, was ein neues Produkt leisten soll und wohin die Reise geht. Diese Grundannahmen überprüfen wir in der laufenden Umsetzung dann kontinuierlich.“

Mehr wissen wollen, Zusammenhänge verstehen, Lösungen entwickeln – das ist Teil der Philosophie und wird bei Scherer und seinen Kollegen in allen Unternehmensteilen gelebt und vorangetrieben. Etwa bei der Entwicklung von „Lion“.  Das System ist eine Plug & Produce-Lösung, die durch Standardisierung der Schnittstellen je nach Anforderung eines Kunden eine einfache Integration bestehender oder neuer Linien ermöglicht. Dies steigert die Konnektivität und macht letztlich Produktionsprozesse schneller und effizienter. „Lion“ ist nur ein Beispiel für den ganzheitlichen Ansatz bei Körber. 

Lösungen für die gesamte Branche

Aus Antworten auf die konkreten Kundenbedürfnisse entstehen oft Lösungen, die die gesamte Branche weiterbringen. Kunden, die genug davon hatten, Maschinen verschiedener Hersteller nicht einfach miteinander verknüpfen zu können, motivierten die Ingenieure bei Körber, einen offenen Software-Standard zu schaffen, der genau das ermöglicht.
Die nach vorne gerichtete Denkweise und das zupackende Zusammenspiel innerhalb des Körber-Geschäftsfelds Pharma überzeugte erst kürzlich wieder einen Kunden aus den USA, der eine Komplettlösung von einem einzigen Anbieter wollte. „Gemeinsam als Team konnten wir eine Inspektionsmaschine, eine Verpackungsmaschine und ein Conveying-System anbieten. Diese Systemlösung präsentierten wir als eine Einheit“, so Scherer. Alternativ hätte der Kunde einzelne Maschinen bei unterschiedlichen Herstellern kaufen können. „So aber hat er vor Ort einen Ansprechpartner für alles – und nicht für jede Frage ein anderes Unternehmen.“ Innovative Lösungen von A bis Z aus einer Hand eben.

www.koerber-pharma.com

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