Bernd Arend: Mehr als nur ein Arbeitsplatz 

ArtikelJubiläums-Insights

Über vier Jahrzehnte hat Bernd Arend bei Körber gearbeitet. Seine Geschichte zeigt, dass Vertrauen oft dann entsteht, wenn nicht alles einfach ist.

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Foto von Bernd Arend

80 Jahre Körber

Bernd Arend, ehemaliger Mitarbeiter, Körber-Standort: Hamburg-Bergedorf, Deutschland 


44 Jahre und 2 Monate – so lange habe ich bei Körber gearbeitet. 

Wenn man das heute erzählt,
schauen die meisten Leute erstaunt.  

Ich bin ausgebildeter Maler und Lackierer. Es war eine gute Arbeit, die mir Spaß gemacht hat.  

Aber im Winter wurde es häufig eng:  
Wenige Aufträge, wenig Arbeit.
Und damit auch wenig Sicherheit.  

Irgendwann habe ich gehört,
dass Hauni (heute Körber) Mitarbeiter sucht.  

Ich stellte mir die Frage:
Bleibe ich in meiner gelernten Umgebung?
Oder wage ich den Schritt ins Unbekannte? 

Viele Leute in meinem Umfeld haben mir nahegelegt, zu bleiben.  
Doch mein Bauchgefühl sagte etwas anders.
Also entschied ich mich für einen Neuanfang.  

Schon bald merkte ich etwas, das ich bis dahin kaum kannte: Verlässlichkeit.
Das fing damit an, dass das Gehalt pünktlich kam.  
Mein Arbeitsalltag war klar organisiert.   

Ich fand ein professionelles Umfeld und Technologien, die weit über das hinausgingen, was ich bis dahin kennengelernt hatte.

Das alles hat mich von Anfang an beeindruckt.
Die eigentlichen Gründe, warum ich so lange im Unternehmen geblieben bin, waren aber andere. 

Sie zeigten sich in Phasen, in denen es nicht so gut lief.
Als die Auftragslage unsicher war und niemand wusste, wie es in den nächsten Monaten weitergehen würde. 

„Wenn alle bereit sind mit anzupacken, entsteht echtes Vertrauen.“ 

Bernd Arend

In diesen Phasen wurde nicht gewartet. 
Es wurde nach gemeinsamen Lösungen gesucht. 
Das war eine Haltung, die schon unser Firmengründer Kurt A. Körber vorgelebt hat.  

Teilweise haben wir Arbeiten übernommen, die sonst nicht zu unserem Alltag gehören.  
Wir haben sortiert, gezählt, aufgeräumt, gekehrt, draußen gearbeitet – das getan, was gerade nötig war.

Für mich war das ein Schlüsselmoment.  
Zu erleben, dass Herausforderungen gemeinsam angegangen werden – und dass jeder seinen Beitrag dazu leisten kann.   

Vielleicht erklärt das, warum aus einer Bauchentscheidung mehr als vier Jahrzehnte Betriebszugehörigkeit geworden sind.

Körber-Mitarbeiter lächeln

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