1955: Richmond – Wachsen, indem man sich verändert

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Vom ersten Standort außerhalb Europas zu einem wichtigen Teil des globalen Produktionsnetzwerks: Das Körber-Team in Richmond blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück – eine Konstante dabei: der Mut sich neu erfinden.

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Das Körber-Team in Richmond.

80 Jahre Körber

Die Geschichte des Standorts in Richmond beginnt mit einem Sprung ins kalte Wasser. 
Im Frühjahr 1955 ist Kurt A. Körber in den USA unterwegs. 
Er sucht nach einem Standort für sein Unternehmen. Nah am Kunden. 
Im Zentrum der amerikanischen Tabakindustrie. 
Richmond bietet genau das.  

Was dann geschieht, ist oft erzählt worden: 
Ein Wochenende. 
Geschlossene Maklerbüros. 
Ein Grundstücksverwalter zu Hause. 
Ein Swimmingpool. 
Und kurz darauf der Kauf eines Gebäudes in der Rhoadmiller Street. 

So nimmt Körbers erster Standort außerhalb Europas seinen Anfang. 

Die Geschichte des Erfolgs von Körber in Richmond begann in dieser Werkstatt.
Einblicke in die Anfänge: In diesem Werkraum startete die Erfolgsgeschichte von Körber in Richmond.

Die ersten Jahre erfordern Improvisation – und Engagement.  
Das Team ist klein, die Aufgaben sind groß.  
Vieles geschieht gleichzeitig.  
Vieles zum allerersten Mal. 

Daraus entsteht eine besondere Stärke: Probleme werden schnell erkannt, pragmatisch gelöst und möglichst direkt vor Ort bearbeitet.  

1957 beginnt Richmond mit der Fertigung eigener Ersatzteile. 
Die Anforderungen der Kunden verändern sich ständig. 
Eine Werkstatt wird eingerichtet. 

Mit der steigenden Nachfrage wächst der Standort. 
Montage, Unterbaugruppen und Wärmebehandlung kommen hinzu. 
Neue Kunden folgen: Industrieunternehmen, Werkzeughersteller — und sogar Aufträge aus der Raumfahrtforschung. 
Richmond entwickelt sich vom Servicepunkt zu einem Produktionsstandort mit eigener technischer Kompetenz.  

1969 werden die ersten numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen in Betrieb genommen – ein bedeutender Schritt hin zur computergestützten Fertigung. 

Zwei Jahre später zieht das Team in ein neues Werk nahe des Flughafens Richmond um, das bis heute Heimat des Standorts ist.

Foto von der Eröffnung des Körber-Standorts in Richmond.
Seit 1971 sitzt Körber in Richmond am Standort an der Charles City Road.

Das Team nutzt seine Fähigkeiten, um neue Märkte zu erschließen: 
Maschinen für die Herstellung von Damenhygieneprodukten,  
Sonderlösungen für Entwicklungs- und Laborumgebungen sowie  
technische Dienstleistungen im Bereich der Wärme- und Oberflächenbehandlung. 

Eine Eigenschaft bleibt dabei konstant: Richmond reagiert schnell –  
auf Kunden, auf Märkte und auf Herausforderungen.  

Ende der 1990er Jahre beginnt für die amerikanische Tabakindustrie eine Phase tiefgreifenden Wandels. 
Geschäftsmodelle brechen weg. 
Nachfrage verändert sich. 

Richmond richtet sich neu aus. 
Service, Ersatzteilfertigung und Instandhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. 

Ein Mitarbeiter von Körber bei der Inspektion einer Maschine.
Die kontinuierliche Prüfung der Bauteile sichert eine gleichbleibend hohe Qualität.

2011 entsteht ein Refurbishment Center. 
Ältere Maschinen und Baugruppen werden hier systematisch geprüft, überholt und technisch aufbereitet. 

Heute ist Richmond weiterhin eine wichtige Säule im globalen Fertigungsnetz von Körber -
und Heimat neuer technischer Lösungen: 
beispielsweise für die hochautomatisierte Verarbeitung von Hanfbiomasse und reinem Blütenmaterial. 

Vieles hat sich verändert. 
Ein Anspruch ist jedoch geblieben:  
führende technische Lösungen anzubieten und erste Wahl bei Kunden zu bleiben.  

Foto des Körber-Teams aus Richmond.
2025 feiert das Team in Richmond 70-jähriges Standortjubiläum.


Körber-Mitarbeiter lächeln

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