Silke Busch: Bereit zum Abheben

Artikel80 Jahre Körber

Manchmal beginnt eine Karriere bei Körber mit einem Schülerpraktikum. Und einem selbst gebauten Hubschrauber. Silkes Geschichte zeigt, wie praxisnahes Lernen ihren Weg prägte – und wie sie es an die nächste Generation weitergibt.

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Hubschrauber gebaut von Praktikanten bei Körber

80 Jahre Körber

Silke Busch, Körber-Standort: Hamburg-Bergedorf, Deutschland



Karrieren verlaufen selten geradlinig. 
Meine auch nicht. 

Ich bin als Auszubildende bei Körber gestartet. 
Ohne Masterplan. Aber mit Neugier.  

Was folgte, waren Stationen, die mich gefordert, verändert und geprägt haben. 

Und irgendwann die Erkenntnis: 
Nicht alles beginnt mit großen Entscheidungen. 

Manches beginnt mit einer Haltung. 
Egal ob als Auszubildende oder heute als Ausbildungsleiterin. 

Zum Beispiel bei unserem neu gedachten Schülerpraktikum. 

Denn irgendwann haben viele Unternehmen entschieden, keine Schülerpraktika mehr anzubieten.  
Zu aufwendig. Zu wenig Zeit. Zu wenig Nutzen. 

Bei Körber stellte sich die Frage anders. 

Nicht: „Haben wir dafür noch Kapazitäten?“ 
Sondern: „Wenn Zeit knapp ist – wie nutzen wir sie besser?“ 

Heute dauert ein Schülerpraktikum an unserem Standort in Hamburg-Bergedorf zwei Wochen. 
Und in dieser Zeit schauen die Jugendlichen nicht nur zu. 

Sie bauen etwas. Gemeinsam. 

Silke Busch

„Bei Körber ermutigen wir Menschen, den ersten Schritt zu tun.“ 

Silke Busch

Am ersten Tag lernen sie eine zentrale Idee kennen: 
Körber baut Produkte. 
Und Produkte entstehen nie durch einen Beruf allein. 

Ihr Produkt ist ein kleiner Hubschrauber. 

In den folgenden 14 Tagen durchlaufen die Schülerinnen und Schüler alle Ausbildungsberufe im Bildungszentrum. 

Sie konstruieren Rotorblätter als Produktdesigner. 
Drucken Bauteile im 3D-Druck. 
Drehen, fräsen und feilen in der Werkstatt. 
Verdrahten elektrische Komponenten bei den Mechatronikern. 
Diskutieren Make-or-Buy-Entscheidungen mit den Kaufleuten. 
Lernen Logistik, indem sie fehlende Teile selbst kommissionieren. 

Jeder Schritt zählt. 
Jede Rolle ist wichtig. 

Am Ende der zwei Wochen ist der Hubschrauber fertig. 
Und sie nehmen ihn mit nach Hause. 

Vor allem aber nehmen sie etwas anderes mit: 
Ein echtes Verständnis dafür, wie Zusammenarbeit funktioniert. 
Wie unterschiedliche Kompetenzen zusammenspielen. 
Wie Arbeit sich wirklich anfühlt. 

Diese Idee stammt aus keinem Lehrbuch. 
Sie ist Ausdruck einer Haltung. 

Der gleichen Haltung, die viele Wege bei Körber geprägt hat – meinen eingeschlossen. 

„Haltung zeigt sich nicht in Worten. Sondern in Entscheidungen.“

Silke Busch

Während meiner Ausbildung war ich Teil eines internen Pools: 
Eingesetzt dort, wo gerade Unterstützung gebraucht wurde. 
Ohne feste Abteilung. Ohne festen Platz.  

Damals fühlte sich das unkonventionell an. 
Rückblickend war es prägend. 

Immer wieder galt derselbe Grundsatz: 
Nicht warten, bis alles perfekt geplant ist. 
Nicht jedes Risiko zerdenken. 
Sich vorbereiten – und dann aufs Spielfeld gehen.  

Auch wenn man zunächst auf der Ersatzbank sitzt. 

Genau dieses Denken möchten wir heute weitergeben. 

Keinen starren Lebensplan für die nächsten 30 Jahre. 
Sondern den Mut, Dinge auszuprobieren. 
Die Komfortzone zu verlassen. 
Durch Tun zu lernen. 

Schülerpraktika sind bei Körber eine Einladung.  

Zum Ausprobieren. 
Zum Verstehen. 
Zum Entdecken dessen, was passen könnte – und was nicht.  

Denn Karrieren entstehen nicht aus perfekten Plänen. 
Sondern aus Momenten, in denen jemand sagt:  

„Lass es uns versuchen. Es kann und wird gut werden.“ 

Und bei Körber ist genau das erstaunlich oft der Anfang von etwas Größerem. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

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