Martina Wieckhorst: Keine halben Sachen 

Artikel80 Jahre Körber

Als Martina 1993 Mutter wurde, gab es bei Körber noch keine flexiblen Modelle für Elternzeit. Also hat sie gemeinsam mit einer Kollegin und ihrer Führungskraft eine Lösung geschaffen. Eine Geschichte über Vertrauen, Pragmatismus und Verantwortung, die auch ohne Vorgaben trägt. 

Bild von Martina Wieckhorst im Jahr 1991.

80 Jahre Körber

Martina Wieckhorst, Körber-Standort: Hamburg-Bergedorf, Deutschland

Seit 44 Jahren arbeite ich jetzt bei Körber. 
Und halbe Sachen haben wir in dieser Zeit nicht gemacht.  

Außer eine. 

Und die – haben wir ganz gemacht. 

Als ich 1993 mein erstes Kind bekam, gab es bei uns keine flexiblen Elternzeitmodelle. 
Man arbeitete – oder man war nicht da.  

Ich wollte bleiben. 
Und ich wollte Verantwortung übernehmen. 
Für mein Kind. Und für meinen Job. 

Also haben wir gesprochen. 
Nicht über Ansprüche. 
Nicht über Ausnahmen. 
Sondern darüber, wie es gehen könnte. 

Die Lösung hieß damals noch nicht Jobsharing. 
Es gab diesen Begriff schlicht nicht. 
Wir haben ihn auch nicht gesucht oder erfunden. 

Wir haben es einfach gemacht. 

Martina Wieckhorst

„Wo andere Grenzen sahen, sahen wir Möglichkeiten.“

Martina Wieckhorst

Körber-Standort: Hamburg-Bergedorf, Deutschland

Eine Kollegin und ich haben uns einen Arbeitsplatz geteilt. 
Eine vormittags. Eine nachmittags. 
Übergaben, Urlaube, Verantwortung – gemeinsam.  

Die einzige Bedingung unserer Vorgesetzten war: 
Alles musste genauso funktionieren wie zuvor. 

Und es funktionierte. 

Weil uns vertraut wurde. 
Und weil wir dieses Vertrauen ernst genommen haben. 

Für mich war das kein Sonderfall. 
Es war ein Signal. 

Ein Signal, das hier nicht zuerst gefragt wird: 
„Darf man das?“ 
Sondern: 
„Was braucht es, damit es funktioniert?“  

Ich habe bei Körber viele Veränderungen erlebt. 
Neue Namen. Neue Strukturen. Neue Zeiten. 
Aber eines ist geblieben: 

Wenn etwas sinnvoll ist, wird überlegt, wie es umgesetzt werden kann.  

„Nicht: Darf man das? Sondern: Wie geht es?“ 

Martina Wieckhorst

Vielleicht bin ich deshalb geblieben. 
Nicht, weil immer alles leicht war. 
Sondern weil hier Dinge möglich wurden, 
bevor sie einen Namen hatten. 

Keine halben Sachen. 
Auch dann nicht, 
wenn man sie teilt. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

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