Amurthabashani  Subramany: Mutige Entscheidungen warten nicht auf den perfekten Moment

ArtikelJubiläums-Insights

Als Amurthabashani im Lagermanagement anfängt, betritt sie berufliches Neuland. Dabei erlebt sie, wie eine klare Haltung und Menschen an ihrer Seite ihr den Weg ebnen, Führungsverantwortung zu übernehmen.

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Das Team von Amurthabashani Subramany

80 Jahre Körber

Amurthabashani Subramany, Körber-Standort: Shah Alam, Malaysia 


Als ich gefragt wurde, eine Geschichte zum Jubiläum beizusteuern, dachte ich zunächst an das Naheliegende: Erfolge. Projekte. Ergebnisse. 

Doch es ging um etwas anderes: 

Wie wir denken – und wie wir Entscheidungen treffen.
Das hat mich angesprochen. 

Ich bin seit fast zwölf Jahren bei Körber.

Vor zwei Jahren stellte ich mich einer völlig neuen beruflichen Aufgabe:
Ich übernahm die Verantwortung für einen Lagerbetrieb – ohne vorherige Erfahrung in diesem Feld. 

Für mich war das ein großer Schritt.
Bevor ich mich endgültig darauf einließ, stellte ich mir deshalb eine einfache Frage: 

Wenn ich Ja zu dieser Aufgabe sage – bin ich dann auch bereit, die damit verbundene Verantwortung zu übernehmen? 

Für mich war die Antwort klar. 

Ja zu sagen bedeutete, mich ganz auf diese Rolle einzulassen.
Den ersten Schritt zu gehen.  
Erfahrung zu sammeln.
Und herauszufinden, was funktioniert.  

Als ich das Lager zum ersten Mal betrat, sah ich, welche Herausforderungen vor uns lagen.  
Gleichzeitig sah ich eine besondere Chance, zu lernen und mich weiterzuentwickeln. 

Die ersten Monate waren intensiv. 

Doch während dieser Anfangszeit blieb eines konstant:
die Unterstützung der Menschen um mich herum.  

Vor allem zwei Kollegen spielten dabei eine wichtige Rolle.
Sie halfen mir, die neue Situation sicher zu meistern und zu verstehen, worauf es beim Lagermanagement in der Praxis ankommt.
Mit ihrer Unterstützung verschwanden auch meine letzten Zweifel. 

Misserfolge waren nichts mehr, das es zu vermeiden galt –  
sondern etwas, aus dem ich lernen konnte.  

Nicht alles funktionierte von Anfang an perfekt.
Aber es gab kleine Erfolge. Fortschritte. Eine spürbare Dynamik. 

„Mut bedeutet nicht, frei von Zweifeln zu sein. Mut bedeutet, trotzdem anzufangen.“

Amurthabashani Subramany

Wann immer ich Klarheit brauchte, kehrte ich zu drei einfachen Fragen zurück:
Warum tun wir das?
Welches Ergebnis wollen wir wirklich erreichen?
Was müssen wir an unserem Vorgehen möglicherweise ändern, um dorthin zu gelangen?  

Diese Fragen halfen mir, bestehende Gewohnheiten zu hinterfragen –
und neue Möglichkeiten zu sehen.  

Wenn ich diese Denkweise beschreiben müsste, die meinen Weg bei Körber geprägt hat,  
dann wäre es folgende: 

Habe den Mut, den Status quo infrage zu stellen.
Und das Selbstvertrauen, Entscheidungen zu treffen.  

Unabhängig vom Ergebnis:  
Übernimm Verantwortung für das Ergebnis. Lerne daraus.
Und nutze diese Erfahrung für den nächsten Schritt.  

Mein Rat an alle, die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen: 

Sei vorbereitet.
Bleib offen für neue Wege.
Und bleibe Deinen Werten treu.  

Führung bedeutet nicht, auf alles eine Antwort zu haben.
Es bedeutet, anzufangen –
und bereit zu sein, mit jeder Erfahrung dazuzulernen. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

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