Amurthabashani Subramany, Körber-Standort: Shah Alam, Malaysia
Als ich gefragt wurde, eine Geschichte zum Jubiläum beizusteuern, dachte ich zunächst an das Naheliegende: Erfolge. Projekte. Ergebnisse.
Doch es ging um etwas anderes:
Wie wir denken – und wie wir Entscheidungen treffen.
Das hat mich angesprochen.
Ich bin seit fast zwölf Jahren bei Körber.
Vor zwei Jahren stellte ich mich einer völlig neuen beruflichen Aufgabe:
Ich übernahm die Verantwortung für einen Lagerbetrieb – ohne vorherige Erfahrung in diesem Feld.
Für mich war das ein großer Schritt.
Bevor ich mich endgültig darauf einließ, stellte ich mir deshalb eine einfache Frage:
Wenn ich Ja zu dieser Aufgabe sage – bin ich dann auch bereit, die damit verbundene Verantwortung zu übernehmen?
Für mich war die Antwort klar.
Ja zu sagen bedeutete, mich ganz auf diese Rolle einzulassen.
Den ersten Schritt zu gehen.
Erfahrung zu sammeln.
Und herauszufinden, was funktioniert.
Als ich das Lager zum ersten Mal betrat, sah ich, welche Herausforderungen vor uns lagen.
Gleichzeitig sah ich eine besondere Chance, zu lernen und mich weiterzuentwickeln.
Die ersten Monate waren intensiv.
Doch während dieser Anfangszeit blieb eines konstant:
die Unterstützung der Menschen um mich herum.
Vor allem zwei Kollegen spielten dabei eine wichtige Rolle.
Sie halfen mir, die neue Situation sicher zu meistern und zu verstehen, worauf es beim Lagermanagement in der Praxis ankommt.
Mit ihrer Unterstützung verschwanden auch meine letzten Zweifel.
Misserfolge waren nichts mehr, das es zu vermeiden galt –
sondern etwas, aus dem ich lernen konnte.
Nicht alles funktionierte von Anfang an perfekt.
Aber es gab kleine Erfolge. Fortschritte. Eine spürbare Dynamik.