Shah Wahab: Vom Ausführen zum Gestalten

Artikel80 Jahre Körber

Vom Auftragsfertiger zum Mitgestalter: Shahs Geschichte erzählt, wie der Übergang zu Körber sein Verständnis von Verantwortung, Vertrauen und Führung neu definiert hat – und wie der Standort in Malaysia gewachsen ist.

80 Jahre Körber

Shah Wahab, Körber-Standort: Shah Alam, Malaysia


Wenn ich zurückblicke, sticht eine Entscheidung mehr heraus als jede andere. 
Nicht, weil sie einen Namen verändert hat. 
Sondern weil sie unsere Denkweise verändert hat. 

Ende 2022 wurde aus Hauni Körber. 
Auf den ersten Blick sah es wie ein einfacher Markenwechsel aus. 
Rot wurde zu Blau. Logos wurden ausgetauscht. Poster ersetzt. 

Doch sehr schnell wurde klar: 
Es ging nicht um einen Namen. 
Es ging um Haltung. 

Ich bin 2018 ins Unternehmen gekommen. Damals waren wir ein reiner Auftragsfertiger. Wir arbeiteten nach konkreten Vorgaben. Wir setzten sie um. Entscheidungen fielen nicht bei uns. Verbesserungsideen blieben lokal. Verantwortung hatte Grenzen. 

Mit dem Wechsel zu Körber begannen diese Grenzen zu verschwinden. 

Shah Wahab, Körber-Standort: Shah Alam, Malaysia

„Wo Grenzen verschwinden, entstehen neue Möglichkeiten.“

Shah Wahab

Körber-Standort: Shah Alam, Malaysia

Zu dieser Zeit war ich noch Elektroingenieur und arbeitete im Team „Technical Clarification“ (technische Auftragsklärung). Malaysia war damals klein – weniger als 200 Mitarbeitende. Mein Team bestand aus sechs Ingenieuren. Heute sind wir 35. 

Kurz nach der Namensänderung bekam ich die Chance, eine neue Aufgabe zu übernehmen: eine Machbarkeitsstudie für die Funktion: „Maintenance, Conversion and Rebuild” (Instandhaltung, Umbau, Rebuild). Eine Funktion, die es zuvor nur in Deutschland gegeben hatte, nicht jedoch in Malaysia.  

Das war Neuland für uns. 

Die Organisation hat uns den Rücken gestärkt. 

Ich erinnere mich an Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Management.  
Sie ermutigten uns zu handeln: 
„Ihr seid näher am Produkt.“ 
„Was macht am meisten Sinn?“ 

In diesem Moment wurde mir klar: 
Dieser Wandel ist echt. 

Wir begannen, über die Zukunft zu sprechen – nicht über Strukturen. 
Über Zusammenarbeit statt Abgrenzung. 

Früher lief Kommunikation hauptsächlich per E-Mail. 
Heute sprechen wir direkt miteinander – und das regelmäßig, 
Deutschland, Malaysia, Ungarn, die USA – ein Anruf entfernt. 

Wenn beim Kunden ein Problem auftritt, lautet die Frage nicht mehr, wo man sitzt. 
Entscheidend ist, wer am schnellsten und besten helfen kann.  

Diese Denkweise hat alles verändert. 

„Beginne mit der Zukunft, die Du gestalten willst – nicht mit der Struktur, die Du bauen möchtest.“​

Shah Wahab

Heute trage ich Verantwortung für sechs Funktionen. 
Das ist viel – aber es ist möglich, weil man mich befähigt hat. 

Man fragt uns nach unserer Meinung. 
Man vertraut unserem Urteil. 

Und dieses Vertrauen schafft Verantwortung – echte Verantwortung. 

Für mich lässt sich die Denkweise von Körber in einem Satz zusammenfassen: 

„Beginne mit der Zukunft, die Du gestalten willst – nicht mit der Struktur, die Du bauen möchtest.“ 

Strukturen kann man verändern. 
Denkweisen setzen Potenzial frei. 

Wenn ich jemandem, der morgen vor einem ähnlichen Moment steht, einen Rat geben müsste, dann diesen: 

Vertraue Deinen Menschen. 
Hinterfrage bestehende Logiken. 
Und führe mit einer klaren Vision – auch wenn nicht jeder Schritt feststeht.  

Denn sobald man Grenzen entfernt, 
hört man auf, in Standorten zu denken – 
und beginnt, in Möglichkeiten zu denken. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

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