Jean Klele: Vom Einzelwolf zum Teil des Rudels 

ArtikelJubiläums-Insights

Jean blickt auf über 30 Jahre am Körber-Standort in Richmond zurück. In ihrer Geschichte erzählt sie von ihrem Sprung ins Wasser – und davon, wie Verantwortung, Wandel und der Blick auf den Menschen ihren Weg geprägt haben.

Jetzt teilen

Foto von Jean Klele und Kollegen.

80 Jahre Körber

Jean Klele, ehemalige Mitarbeiterin, Körber-Standort: Richmond, USA 


Als ich 1990 ins Unternehmen kam, hatte ich weder von unserem Gründungsunternehmen Hauni noch von Körber je gehört. 
Ich war gerade von Delaware nach Richmond gezogen, hatte mein erstes Kind bekommen und stieg wieder in Vollzeit ins Berufsleben ein. 

Mein Start hier war ein Sprung ins kalte Wasser. 
Ich musste mir viel Wissen in Themenfeldern aneignen, die neu für mich und den Standort waren. Und zwar schnell.  

Das war lange vor Smartphones und Google. 
Abends saß ich zu Hause und las alles, was ich finden konnte. 
Es war stressig. Es war überwältigend. 
Aber genau in diesem Moment habe ich etwas Entscheidendes verstanden: 

Foto von Jean Klele.

„Verantwortung wartet nicht darauf, dass man sich bereit fühlt.“ 

Jean Klele

Als ich anfing, arbeiteten hier Menschen aus über 20 Nationen. 
Diese Vielfalt hat mich von Anfang an begeistert. 
Gleichzeitig brauchte es einen Moment, mich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. 
Doch es dauerte nicht lange, bis die ersten auf mich zugingen. Ich fühlte mich willkommen. 
Und ich begann zu verstehen, woher das Unternehmen kam – welchen Einfluss der Gründer auf Kultur und Miteinander hatte. 

Im Mittelpunkt standen immer die Menschen. 

Viele Jahre war ich so etwas wie eine Einzelkämpferin. 
Ich hatte einen bunten Blumenstrauß an Aufgaben auf meinem Schreibtisch: Compliance, Benefits verhandeln, Events organisieren – manchmal sogar Themen rund um Gebäude und Sicherheit.  
Wenn etwas erledigt werden musste, habe ich es erledigt.  

Entscheidend – für mich und für die Teams an unserem Standort – war dabei immer eines:  
flexibel zu bleiben. 

Als sich der Tabakmarkt veränderte. 
Als Restrukturierungen kamen. 
Da hat niemand aufgegeben. 
Die Frage war immer: Wie machen wir jetzt weiter?  

Diese Phase war prägend für mich. 
Nicht nur wegen des Ereignisses selbst, sondern vor allem wegen dem, was danach folgte. 
Die Unsicherheiten, die vielen Fragen und die emotionalen Belastungen.   

Aber auch diese Herausforderung haben wir gemeistert. 

Als ich anfing, fühlte sich Richmond wie eine kleine Insel an. 
Der Kontakt zu anderen Körber-Standorten weltweit war damals noch eher punktuell. 
Über die Jahre hat sich das deutlich verändert. 
Die Zusammenarbeit über Geschäftsfelder und Standorte ist heute gelebter Alltag.    

Auch hat sich die Rolle von HR verändert. 
Am Ende meiner Karriere war mein Bereich keine isolierte Funktion mehr. 
Wir wurden Teil eines globalen Teams: OneHR. 
Und ich bin stolz, dass ich meinen Teil zu dieser Entwicklung beitragen konnte.  

Blicke ich heute auf meine 34 Jahre bei Körber zurück, bleibt eine Erkenntnis: 
Führungsstile ändern sich. Erwartungen ändern sich. Strategien ändern sich.  

Anpassungsfähigkeit bleibt. 

Worauf ich am meisten stolz bin: 
dass der Mensch immer im Mittelpunkt geblieben ist. 
Und genau darauf kommt es auch in Zukunft an. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

Gestalten Sie mit uns die Zukunft

Entdecken Sie globale Karrierechancen und gestalten Sie Innovationen von morgen.​

Werden Sie Teil unseres Teams