Gestalter, Macher, Pioniere

Mehr als 12.000 Mitarbeiter, global aktiv und begeistert von Innovation – so erreichen wir Marktführerschaft durch Technologieführerschaft. Wir sind Körber. Unser Konzern stellt sich vor.

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Wir sind Körber

Körber ist ein international führender Technologiekonzern mit mehr als 12.000 Mitarbeitern an über 100 Standorten weltweit. Wir sind die Heimat für Unternehmer – und setzen unternehmerisches Denken in Erfolg für unsere Kunden um. Die Körber AG führt den Konzern mit seinen vier Geschäftsfeldern Digital, Pharma, Supply Chain and Technologies.

Insights

Die Körber Insights zeigen das gesamte Spektrum der Körber-Welt: Wir geben Einblicke in spannende Entwicklungen und Trends, in Innovationen und Technologien. Außerdem stellen wir Persönlichkeiten vor, die Körber mit ihrem Unternehmergeist und neuen Ideen jeden Tag vorantreiben.

Karriere

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Teamplayer gesucht: Know-how, Kreativität und Engagement unserer Mitarbeiter haben uns zu einem erfolgreichen Technologieunternehmen in Deutschland und weltweit gemacht.  Jetzt wollen wir die Zukunft gestalten – mit Ihnen! Wir bieten spannende Positionen für Experten, Berufseinsteiger, Studierende und Schüler. 

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Einkauf und Supply Chain Management

Einkauf und Supply Chain Management

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Supply Chain

UCS – Dirigent im Warenlager

Mit dem Unified Control System (UCS) bringt Körber eine bislang einzigartige Software auf den Markt, die eine Vielzahl an Lagertechnologien bündelt und orchestriert.  

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Konzertsaal: auf der Bühne ein großes Orchester mit Geigen, Bratschen, Violoncelli, Kontrabass, Bläsern, Trommel, Pauke, und vielleicht noch einem Klavier oder einer Harfe. Jeder Musiker kennt seinen Part und wird an diesem Abend Teil eines Gesamtkunstwerkes. Damit all diese Instrumente miteinander im Einklang spielen, gibt es den Dirigenten. Er bestimmt den Einsatz und das Tempo, und sorgt dafür, dass nicht alle durcheinander spielen. 

Was das mit Materialflusssteuerung zu tun hat? Nun, überträgt man das Bild auf eine riesige Lagerhalle, in der sich Waren, Lagerarbeiter und autonome mobile Roboter (AMR) die „Bühne“ teilen, so verkörpern die Mitarbeiter und AMR die Musiker, die Instrumente wiederum fungieren als Stellvertreter der zahlreichen verschiedenen Kommissionierungstechnologien (zum Beispiel Pick-by-Light, Put-by-Light, Voice). Das Warensortiment repräsentiert das Stück, das gespielt wird. 

Orchestrierte Intralogistik 

Und der Dirigent? Seine Rolle übernimmt das Unified Control System (UCS) von Körber. Es bestimmt die Steuerung der Waren- und Materialflüsse, setzt Menschen wie Maschinen Roboter so ökonomisch wie möglich ein und orchestriert das ganze Geschehen. Das Ergebnis sind effiziente Prozesse, die verschiedene Lagertechnologien und unterschiedliche Materialtransportsysteme einbinden. 

Bündelung der Arbeitsabläufe 

Dafür nutzt das UCS die Daten des Warehouse Management Systems (WMS). Es analysiert den Bestand und die Verfügbarkeit der Ressourcen im Lager und kann mithilfe dieser Erkenntnisse den Materialfluss so effizient wie möglich steuern. Den Mitarbeitern, AMR sowie und Materialtransportsystemen werden abhängig von der Eignung, dem Zielort und der aktuellen Auslastung automatisch Aufgaben oder Tätigkeiten zugewiesen. Das Resultat ist eine harmonische, präzise getaktete Abfolge der Arbeitsschritte, bei der jede Komponente ihren Einsatz hat und der stetige Materialfluss gewährleistet ist. 

lMit dem UCS vereinfachen wir die Systemarchitektur. Die Software kann eine Vielzahl von Automatisierungssystemen und Lagertechnologien integrieren.r

Dirk Teschner, Geschäftsführer Software im Körber-Geschäftsfeld Supply Chain

Die Voraussetzung für dieses Zusammenspiel ist, dass modernste Hardware und Software mit hoch entwickelten Technologien ineinandergreifen. Das integrative Zusammenspiel dieser drei Komponenten zählt laut Körbers Benchmarkstudie 2022 zu den größten Herausforderungen in der Logistik. „Wir haben das schon früh erkannt und eine zentrale Lösung entwickelt, die es so bisher auf dem Markt noch nicht gibt. „Mit dem UCS vereinfachen wir die Systemarchitektur“, sagt Dirk Teschner, Geschäftsführer Software im Körber-Geschäftsfeld Supply Chain. „Die Software ist so aufgebaut, dass sie eine Vielzahl von Automatisierungssystemen und Lagertechnologien integrieren kann.“ 

Skalierbarkeit garantiert

Systeme und Technologien, die bislang nebeneinander her liefen, werden verknüpft, wodurch sich automatisierte Abläufe ebenso optimieren lassen wie manuelle. Diese ganzheitliche Betrachtung der operativen Anforderungen sorgt für hohe Flexibilität und verbessert die Produktivität. Hinzu kommt: Mit dem UCS von Körber steht den Kunden eine Lösung zur Verfügung, die leicht skaliert werden kann. Anpassungen der Implementierung und operativer Lagerbetrieb können jederzeit an das eigene Wachstum, die Entwicklung globaler Lieferketten und der gesamtwirtschaftlichen Lage angepasst werden.

Die UCS-Software ist so konzipiert, dass sie mit unterschiedlichen AMR-Herstellern kompatibel ist.

Logistische Ökosysteme in der Praxis 

Der ungarische Fulfillment-Dienstleister Boxy arbeitet bereits mit dem UCS. Ob kleiner Webshop oder Retail-Riese – Boxy lagert, verpackt und versendet die Ware. Die Auslieferung am nächsten Tag wird garantiert, bei Nutzung der eigenen Flotte ist innerhalb Ungarns sogar eine Lieferung am selben Tag möglich. Dafür setzt das Startup auf die Expertise von Körber und hat sich ein logistisches Ökosystem geschaffen. 

Boxy nutzt dafür eine hoch skalierbare Fulfillment-Plattform auf Basis von WMS, einem Shipping and Dispatch System (SDS) und UCS. Die Plattform übernimmt die Organisation der gesamten Automatisierungstechnik, zu der Pick- und Put-by-Light-Lösungen zählen sowie eine stattliche Anzahl autonomer mobiler Roboter unterschiedlicher Hersteller. Gigantische 10.000 Quadratmeter Lagerfläche werden so bespielt.

Interoperabel und herstellerunabhängig

Ein weiteres Novum der Körber-Lösung: Die UCS-Software wurde so konzipiert, dass sie mit den unterschiedlichen AMR-Herstellern kompatibel ist. Im aktuellen Release wurde in enger Zusammenarbeit mit den strategischen AMR-Partnern von Körber auf eine vollständige Integration fokussiert. Im weitesten Sinne wird das UCS herstellerunabhängig funktionieren. „Ich kenne aktuell keine andere Installation in Europa, wo in einem Lager AMR von verschiedenen Herstellern quasi Hand in Hand arbeiten“, sagt Teschner. „Wir haben uns im ersten Schritt der Entwicklung auf die Integration von AMR fokussiert, weil es in diesem Bereich in den nächsten Jahren die größten Wachstumszahlen geben wird.“ Laut Interact Analysis sollen bis Ende 2027 mehr als vier Millionen autonome mobile Roboter im Einsatz sein, das entspricht einem jährlichen Zuwachs von 30 bis 40 Prozent. 


300
Picks pro Stunde pro Arbeits­station
1300
sortierte Pakete pro Stunde

Bei Boxy beträgt die Durchlaufzeit vom Bestelleingang bis zum Warenausgang nur 25 Minuten. Das kann nur erreicht werden, weil das UCS den Überblick darüber hat, welcher am schnellsten abgewickelt werden kann, erklärt Teschner: „Das System priorisiert nicht nach Auftragseingang, sondern anhand von Auftragsdaten, Beständen, Mitarbeitern und eingesetzter Lagertechnologie und zwar systemübergreifend. Es findet eine ganzheitliche Einsteuerung der Aufträge statt, um das ganze System optimal im Fluss zu halten."

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Noch mehr auf Lager 

Damit ist die Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten für das UCS noch nicht erschöpft. Zukünftig soll es auch eine Voice-Robotik-Anwendung geben, die sich insbesondere für die Person-zur-Ware-Kommissionierung eignet. Bei dieser Kommissionierart geht ein Mitarbeiter selbstständig an einen Lagerplatz, entnimmt die Ware, um sie dann am Kommissionierplatz zu verpacken. „Bei dieser Anwendung hängt es jedoch auch von dem Optimierungspotenzial des jeweiligen Kommissionierprozesses ab, ob es sich lohnt, das Voice-System mit den AMRs über das UCS zu orchestrieren“, sagt Teschner.

Wenn außerdem in Zukunft der Arbeitskräftemangel weiter zunimmt, ist es wahrscheinlich, dass in vielen Lagerhallen buchstäblich das Licht ausgeht und sie sich in „dark warehouses“ verwandeln, in denen Roboter die Kommissionierung übernehmen, sodass die Menschen an anderen Stellen eingesetzt werden können, etwa an den Pack- und Versandstationen. Das sich in einem „dark warehouse“ enorm viel Energie und Kosten sparen lassen, ist wiederum ein positiver, nachhaltiger Nebeneffekt.

www.koerber-supplychain-software.com

Insights zeigt die ganze Bandbreite von Körber – was wir tun und wie wir es tun: Wir geben Einblicke in spannende Entwicklungen und Trends, in Innovationen und Technologien. Wir stellen Menschen vor, die Körber mit ihrer unternehmerischen Einstellung und neuen Ideen Tag für Tag vorantreiben – immer zum Nutzen unserer Kunden. In dieser Rubrik finden Sie inspirierende Inhalte rund um unser Themenfeld Technologie.

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