SAP LGM ergänzt SAP EWM und SAP TM – es ersetzt sie nicht. SAP EWM bleibt das System für hochautomatisierte Distributionszentren, SAP TM steuert komplexe Transportnetzwerke, und SAP LGM schließt die Lücke dazwischen. Letztendlich geht es um die richtige Lösung am richtigen Standort.
Typische Einsatzszenarien für SAP LGM:
- Produktionsnahe Lager mit Standardprozessen
- Regionale Vertriebs- oder Ersatzteilläger
- 3PL-Standorte mit klar abgegrenzten Abläufen
- Dezentral angebundene Werke
Körber nutzt strukturierte Assessments, um pro Standort die passende Lösung zu bestimmen. Hybride Architekturen sind dabei ein gängiges Modell: SAP EWM im Zentrallager, SAP LGM in Satelliten, SAP TM für die Transportplanung.
- Hochautomatisiertes DC: SAP EWM sorgt für maximale Prozessintegration
- Globale Transportplanung: SAP TM ermöglich strategisches Management
- Mittelkomplexe Regionallager: Mit SAP LGM wird das unternehmen schnell und cloud-ready
- 3-PL-Kooperation: Mit SAP LGM (Satellit) getrennt, aber integriert
SAP LGM ist das Bindeglied im SAP-Portfolio – es macht hybride Architekturen endlich wirtschaftlich und sauber skalierbar.
SAP LGM: Treiber der Composable Logistics
Die Roadmap zeigt klar: SAP LGM wird wachsen. Mit dem geplanten GA Release 2026 kommen Themen wie Freight Settlement, Batch Handling, Mobile Inbound Execution und weitere Automatisierungsschritte hinzu. Wichtig ist der Gedanke dahinter: Composable Logistics.
Unternehmen bauen ihre Supply Chain zukünftig modular auf – SAP LGM ist dabei der Einstiegspunkt. Mit jeder neuen Funktion und Integration wächst der Wert im Netzwerk, nicht im einzelnen System.
Drei Fragen, ob SAP LGM zu Ihnen passt:
- Haben Sie mehrere Lagerstandorte, aber nur wenige mit Automatisierung?
- Ist ein SAP EWM- oder SAP TM-Projekt wirtschaftlich zu groß für Sie?
- Wollen Sie Cloud-Integration, Standardnähe und kurze Projektzeiten?
Wenn Sie hier ein- oder mehrmals „Ja“ sagen, sollten wir sprechen.
Körber Perspektive – Von der Strategie bis zur Umsetzung
Körber gehört zu den ersten Partnern, die SAP LGM aktiv in ihr Beratungs- und Implementierungsportfolio aufgenommen haben. Unser Ansatz: nicht das komplexeste, sondern das richtige System für jeden Standort.
Mit einem klaren Assessment-Framework bewerten wir Prozesse, IT-Reife und Business Value – und leiten daraus die passende SAP-Lösungsarchitektur ab. Das schafft Entscheidungssicherheit durch Transparenz und macht hybride Architekturen planbar.
Parallel entwickelt Körber eigene Best Practices und Add-ons auf der BTP, die Einführung und Betrieb von SAP LGM weiter beschleunigen – speziell für Branchen wie Pharma, Maschinenbau oder Konsumgüter. Wir verstehen Prozesse nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch auf der Fläche.
Fazit: Vom Papierlager zum Predictive Warehouse
SAP LGM ist kein Ersatz für bestehende Lösungen – es ist die logische Ergänzung des SAP-Portfolios. Es bringt Digitalisierung dorthin, wo sie bisher wirtschaftlich kaum machbar war: in kleine und mittelgroße Lager, in Außenstandorte, in manuelle Prozesse.
Körber begleitet diese Entwicklung aktiv – als Partner, Berater und Enabler. Wir helfen Unternehmen, den nächsten Schritt zu gehen, ohne den großen Sprung zu fürchten. Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie SAP LGM Ihre Supply Chain voranbringen kann.
Im Körber Design Workshop bewerten wir Ihre Standorte, Prozesse und IT-Landschaft – und zeigen, wo SAP LGM echten Mehrwert schafft.