Lisa Töpfer: Wie könnten wir?

ArtikelJubiläums-Insights

Eine Problemstellung. Ein Workshop. Eine Lösung? Lisa geht mit einer klaren Haltung an die Teamarbeit, um gemeinsam Ziele zu erreichen – und stellt dabei immer wieder eine entscheidende Frage voran.

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80 Jahre Körber

Lisa Töpfer, Körber-Standort: Berlin, Deutschland


Wie schaffen wir es, die Einrichtungszeit einer hochkomplexen Inspektionsmaschine von mehreren Wochen auf einen Tag zu reduzieren? Und wie schaffen wir es, eine Lösung in ebenso kurzer Zeit zu entwickeln? Stell Dich der Herausforderung!

Viele hätten zuerst über Grenzen gesprochen.
Wir haben mit einer anderen Haltung begonnen.

Wie könnten wir?

Ein zweitägiger Design Sprint.
Interdisziplinär.
Entwicklung, Produktmanagement, Design, KI, Datenverarbeitung – und Kunden.

Was dort passiert ist, war mehr als ein Workshop.

Am ersten Tag entstand etwas Entscheidendes:
Ein gemeinsames Problemverständnis.

Keine Folien-Schlacht.
Kein Abteilungsdenken.
Dialog. Zu derzeitigen Prozessen, Problembereichen und Potenzialfeldern.

Am zweiten Tag entstand daraus eine neue Service-Lösung.
Greifbar.
Strukturiert.
Als Serviceplan.

Nicht perfekt.
Dennoch tragfähig.

Und vor allem:
Von allen mitgetragen.

„Ein guter Prozess bremst nicht – er beschleunigt.“

Lisa Töpfer

Körber-Standort: Berlin, Deutschland

Dieser Workshop war für mich der Startschuss. Vielleicht nicht in ein neues Zeitalter. Aber in eine neue Form der Zusammenarbeit. Er zeigte uns, dass Geschwindigkeit nicht durch Tempo entsteht. Sondern durch Klarheit.

Innovation ist kein Solo.
Sondern ein Mannschaftssport.

Der Nutzerfokus im Raum verändert alles.
Diskussionen werden konkreter. Ehrlicher. Relevanter.

Ein guter Prozess ist ein Beschleuniger.
Er ersetzt endlose Abstimmungsschleifen durch gemeinsames Denken.

Unterschiedliche Perspektiven sind kein Hindernis.
Sie sind der Rohstoff für bessere Lösungen.

Ich habe erlebt, wie aus Skepsis Energie wurde.
Wie aus Einzelmeinungen ein gemeinsamer Blick entstand.
Wie aus „Das geht nicht“ ein „Warum eigentlich nicht?“ wurde.

Und genau deshalb glaube ich an diese Arbeitsweise:

Kein geplanter Wasserfall.
Sondern die richtigen Menschen zusammenbringen.
Gemeinsam vor Ort oder digital.

Und dann fragen:
Wie könnten wir?

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