Nicht hadern. Handeln.
Diese Geschichte ist eine Legende.
Sie lässt sich nicht belegen.
Aber sie sagt viel über den Geist aus, den Körber bis heute prägt.
Deutschland, Sommer 1946.
Das Land liegt in Trümmern.
Grenzen verlaufen nicht nur auf Karten, sondern im Alltag.
Lebensmittel sind knapp. Wohnraum ebenso.
Unter dem Vorwand, Kugellager für einen Reparationsauftrag zu beschaffen, reist Kurt A. Körber mit einem Ingenieur und einer Sekretärin aus seinem ehemaligen Dresdner Unternehmen in den Westen.
Die Genehmigung dafür ist alles andere als selbstverständlich.
Verhöre. Wartezeiten. Fehlende Freigaben.
Am 13. Juli 1946 erreicht die kleine Gruppe Hamburg.
Einen Tag später beginnt Körbers unternehmerische Tätigkeit:
ohne Büro, ohne Infrastruktur, ohne Sicherheiten.
Von einer Telefonzelle am Hamburger Bahnhof Dammtor aus.
Hier führt Kurt A. Körber sein erstes Kundengespräch.
Getrieben von der Überzeugung:
Nicht zu warten, bis Bedingungen ideal sind.
Sondern zu handeln – mit dem, was vorhanden ist.
Der 14. Juli 1946 gilt später als Gründungstag der Hanseatischen Universelle.
Oder kurz: Hauni.
Nicht, weil an diesem Tag alles begann.
Sondern, weil an diesem Tag etwas entschieden wurde.