Whit Lee: Zusammenarbeit, die wirkt

Artikel80 Jahre Körber

Whit und sein Team halten Maschinen rund um die Uhr am Laufen. Für ihn zählen nicht nur schnelle Reparaturen, sondern bessere, dauerhafte Lösungen – und das Wissen aller, denn so entstehen die besten Ideen.

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Whitley Lee

80 Jahre Körber

Whit Lee, Körber-Standort: Richmond, USA


Meine Aufgabe ist eigentlich ganz einfach. 

Zusammen mit meinem Team in Richmond, Virginia,
sorgen wir dafür, dass die Maschinen unserer Kunden laufen. 
Und zwar rund um die Uhr. 

Wenn Maschinen 24 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche laufen, ist eines sicher: 
Früher oder später geht etwas kaputt.   

Das ist keine Ausnahme. 
Das ist die Realität. 

Die Frage ist nicht, ob etwas kaputtgeht. 
Sondern: Wie schnell können wir es reparieren
– und es beim nächsten Mal besser machen? 

„Maschinen gehen kaputt. Die eigentliche Frage ist, wie schnell wir sie wieder instand setzen.“

Whit Lee

Nach einer Weile fiel uns etwas auf. 
Einige Ausfälle wiederholten sich.  

Also stellten wir uns zwei einfache Fragen: 
Warum machen wir das so? Geht das nicht besser?  

Manchmal sind das die wirkungsvollsten Fragen. 
Nicht, weil man die Antwort bereits kennt. 
Sondern weil sie einen zwingen, anders zu denken. 

Also haben wir das Team zusammengerufen. 

Logistik. 
Technik. 
Menschen mit 30 Jahren Erfahrung. 

Und plötzlich war der Raum voller Perspektiven.  

Eine Person sagte: 
„Gute Idee – aber was ist mit der Lieferkette?“  

Eine andere: 
„So funktioniert das bei dieser Maschine nicht.“  

Da wird einem etwas Wichtiges klar. 
Die besten Ideen kommen selten von einer Person. 
Sie entstehen durch Zusammenarbeit. 

„Die besten Ideen kommen selten von einer einzigen Person. Sie entstehen durch Zusammenarbeit.“

Whit Lee

Was wir schließlich entwickelt haben, war etwas Einfaches. 

Anstatt immer wieder dieselbe Störung zu beheben, haben wir die Daten analysiert: 
Welche Teile fallen aus? 
Wie lange dauert die Reparatur? 
Was wird immer wieder benötigt?  

Dann haben wir Reparatursätze zusammengestellt. 
Wenn eine bestimmte Störung auftritt, ist alles, was zur Behebung benötigt wird, bereits vorbereitet. 
Kein Suchen. 
Kein Rätselraten. 
Keine Verzögerungen.  

Die richtige Lösung – sofort. 
Für den Kunden. 
Für unser Team. 
Für alle Beteiligten:  

Und hier liegt der eigentliche Vorteil. 

Wenn Maschinen rund um die Uhr laufen,
möchte niemand um 2 Uhr morgens einen Anruf erhalten. 
Wenn wir diesen Anruf verhindern – oder das Problem schneller lösen – profitieren alle.  

Das ist das Ziel.  

Die Arbeit ein wenig einfacher machen. 
Schneller. 
Stressfreier.   

Wenn man mich fragt, was die große Entscheidung hinter all dem war,
fällt mir keine einzelne Antwort ein. 
Denn in Wirklichkeit treffen wir jeden Tag Tausende von Entscheidungen. 
Einige sind kleiner. 
Einige sind größer.  

Das Wichtigste ist nicht der eine große Moment. 
Sondern wie wir an Dinge herangehen.  

Indem wir mit Menschen sprechen. 
Fragen stellen. 
Routinen hinterfragen.  

Und vor allem: 
Das Vertrauen, dass die Person gegenüber dasselbe Ziel hat. 
Eine bessere Lösung. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

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