Rui da Silva: Zwei Fremde, ein gemeinsames Mittagessen – der Ursprung einer großartigen Idee

Artikel80 Jahre Körber

Große Initiativen beginnen nicht immer mit großen Plänen. Als Rui am Campus Porto anfing, bemerkten er und eine Kollegin, dass etwas fehlte. Was daraus entstand, war eine Initiative mit Wirkung weit über den Standort hinaus.

80 Jahre Körber

Rui da Silva, Körber-Standort: Porto, Portugal

 

Als ich bei Körber am Campus Porto anfing, arbeitete ich im damaligen Geschäftsfeld Digital. Umgeben von Kollegen, die für andere Geschäftsfelder arbeiteten.   

Der Campus Porto vereinte all dies unter einem Dach. Verschiedene Teams. Verschiedene Themen. Dasselbe Gebäude.  

Man kam ins Büro und sah viele Menschen, die man nicht kannte – nicht weil sie neu waren, sondern weil sie an ganz anderen Themen arbeiteten.    

Eines Tages war mein Team nicht da, und eine Gruppe von Kollegen, die ich kaum kannte, lud mich zum Mittagessen ein. Ich sagte „Ja“. 

Beim Essen lernte ich Joana Domingues kennen, Junior Product Owner bei Körber. Irgendwo zwischen „Was machst Du?“ und „Woran arbeitest Du?“ wurde uns etwas klar: 

Wir arbeiteten für dasselbe Unternehmen und wussten dennoch nicht, was der andere tat. 

Joana und ich sahen beide dieselbe Lücke: Es gab keinen Ort, an dem wir uns über Projekte, Rollen und Ideen austauschen konnten. Keine Möglichkeit zum Austausch über Intranetseiten oder virtuelle Chats hinaus. 

Also beschlossen wir, einen solchen Ort zu schaffen.   

Nicht, weil es Teil unseres Jobs war. 
Nicht, weil uns jemand darum gebeten hatte. 
Sondern weil der Bedarf offensichtlich war. 

Wir fingen klein an.

Rui da Silva

„Das gehörte nicht zu unseren Aufgaben. Es war eine echte Notwendigkeit.“

Rui da Silva

Körber-Standort: Porto, Portugal​

Wir entwickelten ein Konzept, legten das Format fest und gaben ihm einen Namen: Portugal Körber Expo Week.  

Ein Budget gab es nicht – also arbeiteten wir mit dem, was wir hatten: MS Teams, E-Mail und viel Eigeninitiative. 

Bevor wir den nächsten Schritt gingen, fragten wir im Kollegenkreis nach, ob andere diesen Bedarf ebenfalls sahen. Das taten sie. 

Das gab uns den Mut, auf Paula Gomes da Costa, General Manager des Campus Porto, zuzugehen. 

Zu dieser Zeit hatte der Campus Porto etwa 150 Mitarbeiter. Heute sind es etwa 250.  

Joana und ich organisierten die erste Ausgabe als Zweierteam. Wir planten das Programm, luden Referenten ein, erstellten Visualisierungen, moderierten Sitzungen und leiteten Diskussionen. Es war in vielerlei Hinsicht eine Zwei-Personen-Show – und ich hätte mir keine bessere Partnerin wünschen können. 

Und es hat funktioniert. 

„Zwei Menschen. Eine Idee. Eine Plattform, die geblieben ist.“

Rui da Silva

Die Teilnehmerzahl war hoch. Das Feedback war eindeutig: 
Über Projekte zu lesen ist das eine. Den Menschen dahinter zuzuhören, das andere.   

Die Veranstaltung blieb bestehen. Und sie wuchs. 

Heute heißt sie Körber Expo Week. Aus der lokalen Initiative ist ein standortübergreifendes Format geworden, an dem auch der Campus Pécs in Ungarn teilnimmt.  

Joana wechselte inzwischen in das Geschäftsfeld Pharma. Auch meine Rolle hat sich verändert. 

Aber die Plattform gibt es immer noch. 

Und wenn sie heute vorgestellt wird, hört man immer wieder denselben Satz: 
Das Ganze begann mit zwei Personen, die nicht direkt miteinander vernetzt waren.   

Für mich macht das diese Geschichte so besonders. Sie zeigt, was bei Körber möglich ist, wenn man eine Lücke sieht, Initiative ergreift – und bereit ist, einen Schritt weiterzugehen.  

Körber-Mitarbeiter lächeln

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