1978: Timelock – Zeit ist Gold

Artikel80 Jahre Körber

Wie macht man Banken sicherer? In den 1970er Jahren stellt Körber diese Frage neu – und entwickelt eine Lösung, die Zeit zur wichtigsten Währung macht.​

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Dr. Kurt Körber präsentiert Timelock

80 Jahre Körber

In den 1970er Jahren steigt die Zahl der Banküberfälle in Deutschland drastisch. 
Die naheliegende Reaktion vieler Institute: noch schwerere Tresore, mehr Kameras, mehr Personal. 

Körber denkt anders. 

Ein Impuls auf höchster Ebene bringt die Idee ins Rollen: 
Der Präsident der Deutschen Bundesbank fordert neue Lösungen gegen Banküberfälle. 

Körber handelt und gründet eine Arbeitsgruppe. 

Gespräche mit Kriminalexperten zeigen:  
Nicht die Beschaffenheit des Tresors ist entscheidend, 
sondern die Zeit, die den Räubern zur Verfügung steht. 

Ein Werbefoto, das Timelock in Aktion beim Kunden zeigt. 
Ein Werbefoto, das Timelock in Aktion beim Kunden zeigt. 

Die Antwort: Timelock. 

Ein Kassensystem mit verzögerter Freigabe. 
Das Bargeld bleibt verfügbar – aber nur stufenweise. 

Ende 1978 werden die ersten Testeinheiten bei Kunden installiert. 

Bild eines Aufklebers mit der Aufschrift "Stop Timelock", der verdeutlichen soll, dass der Kassierer das Zeitschloss der Timelock-Technologie nicht umgehen kann.
Überfall zwecklos: Dieser Aufkleber sollte klarmachen, dass der Kassierer die Zeitsperre des Tresors nicht umgehen.

Aus der Idee wird ein internationaler Erfolg. 
Und aus der Arbeitsgruppe ein eigenes Unternehmen: Hauni Elektronik. 

Bankfilialen im In- und Ausland setzen auf die Sicherheitstechnologie von Körber.   
1990 wird das dreitausendste Gerät ausgeliefert.  
 
Ein Kassenschlager im besten Sinne. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

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