Kira Wenzel: Schritt für Schritt ins Digitale

Artikel80 Jahre Körber

Kiras Karriere bei Körber startete als Maschinenbauingenieurin. Heute treibt sie die digitale Transformation voran. Ihre Geschichte erzählt, wieso es wichtig ist, gewohnte Arbeitsweisen zu hinterfragen, um Fortschritt möglich zu machen.

80 Jahre Körber

Kira Wenzel, Körber-Standort: Hamburg-Bergedorf, Deutschland


Ich habe 2008 bei Körber angefangen. 
Mit einem dualen Studium im Maschinenbau. 
Klassisch. Technisch.   

Ich habe Premium-Maschinen mitentwickelt. 
Die PROTOS M5e zum Beispiel – eine der führenden Lösungen, für die Körber steht. 

Lange Zeit war mein Blick klar auf die Technik gerichtet: 
Was braucht der Kunde? 
Wie wird die Maschine besser? 

Irgendwann wurde mir klar: 
Wenn unsere Maschinen besser und digitaler werden sollen, 
muss sich zuerst etwas anderes verändern.  

Nicht nur im Markt. 
Sondern vor allem bei denen, die sie entwickeln. 
Es beginnt bei mir. 

Kira Wenzel

„Veränderung rechnet sich nicht sofort. Aber sie entscheidet über die Zukunft.“

Kira Wenzel

Körber-Standort: Hamburg-Bergedorf, Deutschland

2018 haben wir im Team ein Projekt gestartet, um eine Investition in die Zukunft einzuleiten. 
Eine Investition, die sich nicht sofort rechnete.  

Weg von der klassischen 2D-Zeichnung. 
Hin zu einem durchgängigen digitalen 3D-Modell. 

Es war – und ist – der richtige Weg. 
Die Grundlage für unseren Weg in Richtung Industrie 5.0.   

Mit vielen kleinen und großen Schritten. 
Mit Diskussionen. 
Und auch mit Widerständen.  

Denn Veränderung betrifft nicht nur Systeme. 
Sie verändert Rollen. 
Arbeitsweisen. 
Manchmal ganze Berufsbilder.  

Was uns dabei wichtig ist: 
Nicht einfach etwas Neues einzuführen. 
Sondern zu verstehen, warum und wofür wir es tun. 

Wer benötigt welche Daten vom Modell? 
Wie werden diese weiterverarbeitet? 

Und wie helfen sie am Ende dabei, unsere Maschinen und Prozesse zukunftsfähig zu machen? 

„Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen – wohl aber, nichts lernen zu wollen.“

Platon. Dieses Zitat gehörte zu den Motiven von Unternehmensgründer Kurt A. Körber.

Digitalisierung bedeutet für mich nicht: alles neu. 
Sondern: Transformation des Vorhandenen.  

Ich habe früh Verantwortung übernommen. 
Nicht, weil ich alles wusste. 
Sondern weil ich bereit war, zu lernen.  

Und weil ich erlebt habe, 
dass man bei Körber Dinge hinterfragen darf. 

Nicht jeder jubelt über einschneidende Veränderungen. 
Aber viele gehen sie mit, 
wenn man sie abholt und mitnimmt.  

Heute weiß ich: 
Die Entscheidung, auf digitale 3D-Modelle zu setzen, war richtig. 

Nicht, weil sie sich sofort messen lässt. 
Sondern weil sie langfristig den Unterschied macht. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

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