Lidia Hoop, Körber-Standort: Grabs, Schweiz
Vor 15 Jahren habe ich als Konstrukteurin angefangen.
Bei Körber in Grabs in der Schweiz.
Dort durfte ich nicht nur an Projekten arbeiten, sondern vor allem etwas erleben,
das mich bis heute geprägt hat: Vertrauen.
Mein damaliger Vorgesetzter gab mir Freiraum.
Verantwortung.
Die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen.
Diese Wertschätzung blieb.
Vor einigen Jahren übernahm ich zusätzlich die Rolle als Berufsbildnerin für unsere Lernenden in der Konstruktion und merkte schnell: Das Arbeiten mit jungen Menschen bewegt etwas.
Ihre Perspektiven.
Ihre Offenheit.
Ihre Energie.
Es fühlte sich richtig an. Es fühlte sich nach mehr an.
Als mir die Leitung der bereichsübergreifenden Berufsbildung angeboten wurde,
war für mich sofort klar:
„Das ist eine Chance.“
Doch mein Herz stellte Fragen.
15 Jahre Konstruktion.
Mein Team.
Meine Kolleginnen und Kollegen.
Mein Chef.
Kann ich das wirklich loslassen?
Es folgten schlaflose Nächte.
Und die ganz menschliche Frage:
„Was, wenn ich es nicht schaffe?“
Meine Kolleginnen und Kollegen gaben mir viel Zuspruch.
Die Geschäftsleitung.
Mein Umfeld. Alle trauten mir diese Aufgabe zu.
Und gaben mir obendrein die Erkenntnis:
Ich lasse nichts zurück. Ich baue etwas Neues auf.
Seit Mai letzten Jahres leite ich die Berufsbildung am Standort. Ein Wechsel in ein völlig neues Gebiet.
Neue Prozesse.
Neue Strukturen.
Neue Verantwortung.
Und gleichzeitig:
Neue Energie.
Neue Sinnhaftigkeit.