Lidia Hoop: Verantwortung beginnt, wenn man andere wachsen lässt

Artikel80 Jahre Körber

Für Lidia ist Vertrauen ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur bei Körber. Das hat sie selbst in den letzten 15 Jahren in verschiedenen Rollen miterlebt. Heute begleitet sie junge Kollegen als Leiterin der Berufsbildung in Grabs.

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Lidia Hoop und Praktikanten

80 Jahre Körber

Lidia Hoop, Körber-Standort: Grabs, Schweiz


Vor 15 Jahren habe ich als Konstrukteurin angefangen.  
Bei Körber in Grabs in der Schweiz. 

Dort durfte ich nicht nur an Projekten arbeiten, sondern vor allem etwas erleben, 
das mich bis heute geprägt hat: Vertrauen 

Mein damaliger Vorgesetzter gab mir Freiraum. 
Verantwortung. 
Die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen. 

Diese Wertschätzung blieb. 

Vor einigen Jahren übernahm ich zusätzlich die Rolle als Berufsbildnerin für unsere Lernenden in der Konstruktion und merkte schnell: Das Arbeiten mit jungen Menschen bewegt etwas. 

Ihre Perspektiven. 
Ihre Offenheit. 
Ihre Energie. 

Es fühlte sich richtig an. Es fühlte sich nach mehr an. 

Als mir die Leitung der bereichsübergreifenden Berufsbildung angeboten wurde, 
war für mich sofort klar:  

„Das ist eine Chance.“ 

Doch mein Herz stellte Fragen. 

15 Jahre Konstruktion. 
Mein Team. 
Meine Kolleginnen und Kollegen. 
Mein Chef. 

Kann ich das wirklich loslassen? 

Es folgten schlaflose Nächte. 

Und die ganz menschliche Frage:  
„Was, wenn ich es nicht schaffe?“ 

Meine Kolleginnen und Kollegen gaben mir viel Zuspruch. 
Die Geschäftsleitung. 
Mein Umfeld. Alle trauten mir diese Aufgabe zu. 

Und gaben mir obendrein die Erkenntnis:  
Ich lasse nichts zurück. Ich baue etwas Neues auf. 

Seit Mai letzten Jahres leite ich die Berufsbildung am Standort. Ein Wechsel in ein völlig neues Gebiet. 

Neue Prozesse. 
Neue Strukturen. 
Neue Verantwortung. 

Und gleichzeitig: 
Neue Energie.
Neue Sinnhaftigkeit.

Lidia Hoop

„Nicht: Was, wenn ich scheitere?  Sondern: Was, wenn ich etwas Großes bewirke?“

Lidia Hoop

Ich komme nach wie vor jeden Tag gerne zur Arbeit. 

Auch wenn ich mir manchmal wünsche, 
der Tag hätte mehr als 24 Stunden. 

Die Aufgabe erfüllt mich. 
Fordert mich. 
Bewegt mich. 

Nicht im Sinne von Fürsorge allein. Sondern im Sinne von: 
Begleiten. 
Fördern. 
Vorbereiten auf das echte Leben. 
 
Und wenn unsere Auszubildenden am Ende ihrer Ausbildung selbstbewusst losgehen, weiß ich:  
Genau dafür mache ich das.

Körber-Mitarbeiter lächeln

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