Sobald ich einmal „drinnen” war,
wurde ich nicht wie eine Besucherin behandelt.
Ich wurde einbezogen.
Betreut.
Mir wurde vertraut.
Die Kollegen sorgten dafür, dass ich nicht allein war.
Sie luden mich zum Mittagessen ein.
Sie kümmerten sich um mich.
Sie schufen einen Platz für mich.
Und irgendwann wurde mir
etwas ganz Einfaches klar:
Wir waren gar nicht so unterschiedlich.
Diese Entscheidung veränderte mehr als nur meinen Lebenslauf.
Sie veränderte mein Selbstbild.
Ich hatte mich weiter aus meiner Komfortzone herausgewagt
als je zuvor.
Kein Ehemann.
Keine Familie.
Kein vertrauter Boden.
Nur Vertrauen –
in die Menschen,
in die Kultur
und in mich selbst.
Rückblickend hat diese Entscheidung alles geprägt, was danach kam.
Damit habe ich Beziehungen aufgebaut.
Sichtbarkeit geschaffen.
Und Vertrauen gewonnen.
Heute bin ich in meiner ersten globalen HR-Funktion bei Körber tätig –
eine Rolle, die es zuvor nicht gab.
Dieser Schritt im Jahr 2019 hat es möglich gemacht.
Wenn mich heute jemand fragen würde, was mich zu dieser Entscheidung bewogen hat,
würde ich sagen:
Es war die Überzeugung, dass Wachstum dort stattfindet,
wo Gewissheit endet.
Und, dass man diesen Schritt bei Körber
niemals allein gehen muss.