Belinda Carson: Abenteuer Deutschland

Artikel80 Jahre Körber

Für Belinda war ihre Entsendung nach Deutschland ein großer Schritt. Ein Schritt, der sie persönlich und beruflich wachsen ließ.

Belinda Carson, Körber

80 Jahre Körber

Belinda Carson, Körber-Standort: Dallas, USA


Ich war seit fast fünf Jahren bei Körber, 
als man mir eine einfache Frage stellte: 

Würdest Du für sechs Monate nach Deutschland gehen? 

Keine Sprachkenntnisse. 
Kein Auto. 
Kein vertrautes Umfeld.   

Meine erste Reaktion war nicht Begeisterung. 
Es war Panik.  

Was würde aus meiner Familie werden? 
Wie würde ich meinen Alltag bewältigen? 
Könnte ich wirklich in einer Kultur arbeiten, die ich nicht vollständig verstand? 

Und dann kam die zweite Reihe von Fragen. 
Die leiseren.  

Was könnte ich lernen? 
Welche Möglichkeiten würde mir das eröffnen? 
Und was würde passieren, wenn ich ablehnen würde?

Belinda Carson

„Meine erste Reaktion war nicht Begeisterung, sondern Panik.“

Belinda Carson

Körber-Standort: Dallas, USA

Die Aufgabe war klar: 
Unterstützung bei der Einführung von One Körber HR in Deutschland – 
und Übertragung dieser Erfahrungen auf Nordamerika. 

Es war eine berufliche Chance. 
Aber es war auch eine sehr persönliche Entscheidung.  

Was diese Entscheidung möglich machte, war nicht Übermut. 
Es war Unterstützung.  

Körber hat mich nicht einfach gebeten zu gehen. 
Sie haben den Weg dafür bereitet. 

Sie halfen mir, eine Wohnung zu finden. 
Sie sorgten dafür, dass ich mich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurechtfand. 
Sie fragten immer wieder nach mir. 

Und sie waren ehrlich: 
Es war nicht nur ein vorübergehender Auftrag. 
Es war ein Schritt nach vorne. 

Also sagte ich zu. 

Deutschland forderte mich auf eine Weise heraus, die ich nicht erwartet hatte. 
Andere Kommunikationsstile. 
Andere Rhythmen. 
Andere Erwartungen.  

Aber etwas überraschte mich. 

„Wenn Körber Dich bittet, einen solchen Schritt zu wagen, gibt es dafür einen Grund – und Unterstützung.“

Belinda Carson

Sobald ich einmal „drinnen” war, 
wurde ich nicht wie eine Besucherin behandelt. 

Ich wurde einbezogen. 
Betreut. 
Mir wurde vertraut. 

Die Kollegen sorgten dafür, dass ich nicht allein war. 
Sie luden mich zum Mittagessen ein. 
Sie kümmerten sich um mich. 
Sie schufen einen Platz für mich. 

Und irgendwann wurde mir 
etwas ganz Einfaches klar: 

Wir waren gar nicht so unterschiedlich. 

Diese Entscheidung veränderte mehr als nur meinen Lebenslauf. 
Sie veränderte mein Selbstbild.  

Ich hatte mich weiter aus meiner Komfortzone herausgewagt 
als je zuvor.  

Kein Ehemann. 
Keine Familie. 
Kein vertrauter Boden.  

Nur Vertrauen – 
in die Menschen, 
in die Kultur 
und in mich selbst.  

Rückblickend hat diese Entscheidung alles geprägt, was danach kam. 

Damit habe ich Beziehungen aufgebaut. 
Sichtbarkeit geschaffen. 
Und Vertrauen gewonnen. 

Heute bin ich in meiner ersten globalen HR-Funktion bei Körber tätig – 
eine Rolle, die es zuvor nicht gab.  

Dieser Schritt im Jahr 2019 hat es möglich gemacht. 

Wenn mich heute jemand fragen würde, was mich zu dieser Entscheidung bewogen hat, 
würde ich sagen: 

Es war die Überzeugung, dass Wachstum dort stattfindet, 
wo Gewissheit endet.  

Und, dass man diesen Schritt bei Körber 
niemals allein gehen muss. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

Gestalten Sie mit uns die Zukunft

Entdecken Sie globale Karrierechancen und gestalten Sie Innovationen von morgen.​

Werden Sie Teil unseres Teams