Bernhard Gerl: Eine Frage der Nachhaltigkeit 

Artikel80 Jahre Körber

Entwicklung folgt nicht immer einem vorgezeichneten Weg. Manchmal entsteht sie aus Eigeninitiative, Vertrauen — und dem Mut, eine ehrliche Frage zu stellen. Bernhards Geschichte zeigt, wie aus diesem Zusammenspiel neue Verantwortung wachsen kann.    

Bernhard Gerl, Leiter Ökodesign bei Körber

80 Jahre Körber

Bernhard Gerl, Körber-Standort: Markt Schwaben, Deutschland


2018 habe ich bei Körber als Konstrukteur angefangen. 
Maschinen entwerfen, Details durchdenken, Schraubenlöcher planen. 
Ein Umfeld, in dem Präzision entscheidet.  

Nach drei Jahren habe ich mir eine einfache Frage gestellt: 
Wie könnte mein Weg hier weitergehen?  

Ich hatte keine fertige Idee auf die Frage. 
Keinen Plan. Kein Zielbild. 
Jedoch das Streben nach persönlichem Wachstum und bedeutungsvoller Arbeit. 

Also bin ich zu meinem Vorgesetzten gegangen 
und habe sie ihm gestellt. 
 
Wir haben sehr offen darüber gesprochen. 
Nicht über Titel. 
Nicht über Karriere. 
Sondern über Interessen.  

Über Nachhaltigkeit. 
Über Verantwortung. 
Über Themen, die mich beschäftigen. 

Das Gespräch blieb nicht folgenlos. 
Es wurde weitergetragen. 
Geteilt. 
Aufgegriffen.

Bernhard Gerl, Leiter Ökodesign bei Körber

„Aus einer Frage wurde eine konzernweite Initiative.“

Bernhard Gerl

Körber-Standort: Markt Schwaben, Deutschland

Aus einem Austausch wurde ein Kreis. 
Aus einem Kreis eine Initiative. 
Aus gelegentlichen Treffen eine konzernweite Community. 

Ich arbeitete weiter als Konstrukteur. 
Parallel habe ich aber etwas Neues aufgebaut –mit Konsistenz und Beharrlichkeit.​
Irgendwann wurde mir klar: 
Beides gleichzeitig geht nicht mehr.  

Die Entscheidung fiel nicht abrupt. 
Sie wuchs.  

Ich wurde dann von meiner Arbeit als Konstrukteur freigestellt, 
um mich vollständig dem Ecodesign zu widmen. 
Heute verantworte ich das Center of Excellence. 

„Ich wusste nicht, wo mich der Weg hinführt. Aber ich wusste, dass ich ihn gehen will.“ 

Bernhard Gerl

Was diesen Weg möglich macht, 
ist keine einzelne Entscheidung.  

Sondern ein Umfeld, 
in dem Fragen erlaubt sind. 
Abzweigungen kein Risiko darstellen. 
Und ein Zurück kein Scheitern ist.  
 
Auch wenn ich mich heute dazu entscheiden würde, wieder als Konstrukteur zu arbeiten,  
wäre das absolut kein Problem. 

Denn Entwicklung heißt nicht, immer weiterzugehen. 
Sondern den richtigen Weg zu gehen.   

Körber-Mitarbeiter lächeln

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