Alexander Friese: Neugierig

ArtikelJubiläums-Insights

Alexander startete bei Körber als Servicetechniker – neugierig darauf zu verstehen, was hinter den Maschinen passiert. Diese Neugier führte ihn Schritt für Schritt in neue Rollen und Bereiche. Seine Erfahrung zeigt: Wer bereit ist zu lernen, entdeckt ungeahnte Wege, die es wert sind zu gehen.

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Foto von Alexander Friese.

80 Jahre Körber

Alexander Friese, Körber-Standort: Hamburg, Deutschland


Vor zwölf Jahren habe ich bei Körber als Servicetechniker angefangen. 

Mein Job war klar: 
Maschinen aufbauen, in Betrieb nehmen, beim Kunden zum Laufen bringen.  

Ich mochte das. 
Nach ein paar Jahren war ich richtig im Flow. 

Aber während ich an den Maschinen gearbeitet habe, ist noch etwas anderes passiert. 
Ich wurde neugieriger. 
Ich wollte wissen, was hinter der Technik steckt.  

Wie werden Maschinen entwickelt? 
Wie werden sie verkauft? 
Was passiert im Produktmanagement?  

An unserer Produktionshalle hängt ein Satz, den unser Unternehmensgründer dort anbringen ließ. 
Hunderte Male bin ich daran vorbeigelaufen. Irgendwann blieb er hängen. 

„Es ist keine Schande, nichts zu wissen, 
wohl aber nichts lernen zu wollen.“ 

Dieser Satz hat etwas bei mir ausgelöst. 

Also bin ich auf meinen Chef zugegangen. 
Er hat gesagt: „Wenn Du Dich neu orientieren möchtest, unterstütze ich Dich dabei.“  

Kurz darauf bekam ich die Möglichkeit, ein duales Studium bei Körber anzufangen. 
Aber dafür musste ich meinen unbefristeten Vertrag als Servicetechniker kündigen 
und in ein Auszubildendenverhältnis wechseln. 
Ohne Garantie, was danach passiert. 

Natürlich fühlt sich so etwas erst einmal riskant an. 
Aber es hat sich für mich richtig angefühlt.  

Körber hat mir zugetraut, mich weiterzuentwickeln. 
Und ich habe dieses Vertrauen zurückgegeben. 

Das Beste am Studium war die Möglichkeit, Dinge auszuprobieren. 
Alle paar Monate konnte ich in eine andere Abteilung wechseln. 

Engineering. 
Produktmanagement. 
Vertrieb. 
Marketing.  

Manchmal dachte ich: 
Kann ich das überhaupt?  

Aber die Antwort war immer dieselbe: 
„Probiere es einfach aus.“  

Und genau das hat den Unterschied gemacht. 

Heute arbeite ich in einer Rolle, in der ich viele unterschiedliche Bereiche und Prozesse zusammenbringe.  

Und ich bin nicht überall der Experte.  

Das ist manchmal sogar ein Vorteil.  

Denn Experten haben oft – ganz automatisch – einen Tunnelblick.  

Wenn man etwas jahrelang macht, hinterfragt man es irgendwann nicht mehr. 

Deshalb ist Neugier so wichtig. 

Foto von Alexander Friese bei seiner Abschlussfeier.

„Manchmal ist es die Frage eines Außenstehenden, die eine neue Perspektive eröffnet.“ 

Alexander Friese

Eine einfache Frage, 
die sonst niemand gestellt hätte. 

Wenn ich heute zurückblicke, folgte mein Weg bei Körber keinem großen Karriereplan. 
Er war das Ergebnis von Neugier. 
Und von Menschen, die diese Neugier unterstützt haben.  

Führungskräfte, die jemanden weiterziehen lassen, um persönliches Wachstum zu ermöglichen. 
Kollegen, die Fragen ernst nehmen. 
Und eine Kultur, in der kontinuierliches Lernen gelebt und gefördert wird.  

Denn der größte Fehler ist nicht, etwas nicht zu wissen. 
Der größte Fehler ist, aufzuhören, lernen zu wollen. 
Und da ist er wieder: der vermeintlich unscheinbare Satz an der Wand. 

Körber-Mitarbeiter lächeln

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