Und dann war da dieser eine Gedanke.
Schon sehr lange. Eigentlich schon immer:
Eine Promotion.
Ich habe es immer wieder aufgeschoben.
Zu wenig Zeit.
Zwei Kinder.
Ein Vollzeitjob.
Ein Leben.
Und…
Angst.
Was, wenn ich es nicht schaffe?
Dann änderte sich etwas.
Ich wurde Teil des globalen Kulturprojekts bei Körber.
Workshops. Gespräche.
Mehr als 100 Menschen.
Aus unterschiedlichen Ländern. Mit ganz verschiedenen Perspektiven.
Und immer wieder dieselbe Erkenntnis:
Wenn Menschen Vertrauen spüren,
wenn sie wirklich zusammenarbeiten,
dann folgt Ergebnisorientierung.
Das hat mich nicht mehr losgelassen.
Eines Abends, nach einem unserer Workshops,
saß ich in meiner Küche.
Und plötzlich war der Gedanke wieder da.
Deutlicher denn je.
Das ist es.
Das ist mein Thema.
Und dieses Mal habe ich den Gedanken nicht beiseitegeschoben.
Ich habe mich beworben.
Ich habe mit meinem Vorgesetzten gesprochen.
Mit der Geschäftsführung.
Mit meiner Familie.
Und überall bekam ich die gleiche Antwort:
Mach es.
Wir stehen hinter Dir.
Also habe ich angefangen.
Mit fast 50.
Ich sitze in einem Hörsaal
mit 20-Jährigen.
Und weißt Du was?
Ich fühle mich jünger als je zuvor.
Nicht, weil alles neu ist.
Sondern weil ich wieder lerne.
Heute verbinde ich zwei Welten.
Praxis und Wissenschaft.
Unternehmen und Universität.
Ich bringe Wissen ins Unternehmen.
Und echte Erfahrung in die Forschung.
Und jeden Tag lerne ich weiter.
Vielleicht ist das ein bisschen verrückt.
Aber ich glaube, genau das braucht es.
Denn ich will nicht die Beste sein, um besser zu sein als andere.
Ich will die Beste sein, damit ich anderen besser helfen kann.