Patrick Pung: Mit Mut und Vertrauen navigieren 

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Seit über 20 Jahren arbeitet Patrick bei Körber am Standort in Singapur. In seiner Geschichte erzählt er, warum langfristige Beziehungen wichtiger sind als schnelle Erfolge, weshalb Mut ohne Vertrauen nicht funktioniert und was Unternehmertum für ihn wirklich bedeutet.

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Foto von Patrick Pung.

80 Jahre Körber

Patrick Pung, Körber-Standort: Singapur 


Als ich 1999 bei Körber in Singapur anfing, waren wir zu viert. 
Heute sind wir rund 70 Mitarbeiter und betreuen mit einer starken lokalen Präsenz und engen Kundenbeziehungen zahlreiche Länder im asiatischen Raum. 

Vom ersten Tag an hatte ich einen Leitsatz: 
Wir sind ein Team. 

Für mich ist ein Unternehmen mehr als ein Arbeitsplatz. 
Es ist ein Ort, an dem sich Menschen zugehörig fühlen und gerne zusammenarbeiten. 

Denn wer sich als Teil eines Teams fühlt, übernimmt Verantwortung. 
Und genau das spüren auch unsere Kunden. 

Natürlich wollen wir profitabel sein. Natürlich wollen wir wachsen. 
Aber das geht nur als eine starke Einheit.    

Foto von Patrick Pung.

„Unser wichtigster Erfolgsfaktor sind Menschen.“

Patrick Pung

Wenn unsere Experten aus Vertrieb und Service einen Kunden besuchen, geht es nie nur um eine Maschine oder einen Service. 
Es geht darum, die richtige Lösung für die aktuellen Herausforderungen zu finden und einen echten Mehrwert zu schaffen, der den Unterschied macht.   

In den letzten Jahren haben wir unsere Organisation in Süd- und Südostasien nach dem Prinzip „Lokal für lokal“ aufgebaut.  
Dafür haben wir Vertriebs- und Servicekompetenzen in unseren Märkten etabliert, die es uns ermöglichten, reaktionsfähiger zu sein, unsere Kundenbeziehungen weiter stärken und unser Unternehmen widerstandsfähiger machen.  

2020 hat sich mit der Corona-Pandemie nahezu alles verändert.   

Grenzen wurden geschlossen.  
Reisen waren kaum noch möglich. 
Für unsere Kunden war das eine enorme Herausforderung – und für uns ebenso. 
 
Während meiner Jahre in Süd- und Südostasien bin ich immer wieder dem Mantra begegnet, dass in jeder Krise auch eine Chance steckt.  

Diese Denkweise hat mich geprägt und bestimmt bis heute, wie ich Herausforderungen begegne. 

Statt auf bessere Bedingungen zu warten, haben wir uns dafür entschieden, nach vorne zu gehen. 

Wir haben Digital-Twin-Lösungen und Full-Service-Modelle eingeführt, die unseren Kunden mehr Flexibilität ermöglichten. 

Wir haben unsere digitale Transformation intern vorangetrieben, um weiteres Wachstum zu ermöglichen.  

Für uns waren das mutige Schritte. 
Viele der notwendigen Strukturen, Fähigkeiten und Ressourcen mussten erst noch aufgebaut werden. 

Aber wenn man wartet, bis alles perfekt ist, ist es schon zu spät. 

Unternehmertum ist ein großes Wort. Aber was bedeutet es wirklich? 
Für mich bedeutet Unternehmertum vor allem eines: Mut. 

Mut, eine erfolgreiche Formel zu hinterfragen. 
Mut, etwas zu schaffen, das es noch nicht gibt. 
Mut, Menschen – intern wie extern – von neuen Ideen zu überzeugen. 
Und Mut, nach Rückschlägen weiterzumachen.  

Stillstand ist keine Option.  
Denn was heute erfolgreich ist, kann morgen schon überholt sein. 

Aber Mut allein reicht nicht aus. Mut braucht Vertrauen. 

Wir haben über viele Jahre – teilweise Jahrzehnte – enge Beziehungen zu unseren Kunden aufgebaut. Dieses Vertrauen ist die Grundlage dafür, gemeinsam neue Wege zu gehen. 

Wenn ich einen Kunden besuche, ist das oft mehr als ein Geschäftstermin.
Es ist etwas Persönliches.
Eine starke Partnerschaft, die über einzelne Aufträge oder Projekte hinausgeht.  

Das macht uns stark. 

Intern, weil wir als Team zusammenstehen. 
Extern, weil unsere Kunden uns ihr Vertrauen schenken. 
Denn am Ende entstehen die besten Lösungen immer gemeinsam.