Nicht nur Lösungen, sondern ein ganzes Ökosystem!

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In einem Interview erklärt Jürgen Heller, Chief Sales Officer von Körber Technologies, was heute in der Tabakindustrie wichtig ist, welche Zukunftsthemen anstehen und wie Körber Technologies durch den Ökosystem-Ansatz Antworten auf Herausforderungen findet.

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Dr. Jürgen Heller, Chief Sales Officer Körber Technologies GmbH

In der vorherigen Ausgabe hat Rami Jokela, Chief Sales Officer des Körber-Konzerns, das Thema Ökosysteme hervorgehoben. Wie nutzt Körber Technologies diesen Ansatz?

Jürgen Heller: Wir stellen unsere Kunden und deren Produktion, ihre Bedürfnisse und Visionen in den Mittelpunkt, nicht unsere Lösungen. Dafür gibt es einen guten Grund. Wie viele andere Branchen befindet sich auch die Tabakindustrie in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Sie muss schneller, schlanker, kosteneffizienter und nachhaltiger werden. Wir haben das verstanden und spiegeln diesen Wandel der Bedürfnisse in unserem Ökosystem-Ansatz wider. Anstatt einzelne oder ausschließlich eigene Lösungen einzusetzen, verfolgen wir eine ganzheitliche Methodik. Wir beziehen andere Partner ein, um Kunden bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen. Wir schaffen eine All-inclusive-Lösung für den Kunden, unter Einbeziehung von Produktionsmateriallieferanten, vor- und nachgelagerten Maschinen sowie Softwarelösungen, die unser Beratungsangebot erweitern.

Es geht also um das große Ganze...

Jürgen Heller: Exakt, und wir sind mit unserer jahrzehntelangen Expertise, unseren Premium-Maschinen, digitalen Lösungen und unserem umfangreichen Servicenetzwerk genau die richtigen Partner dafür. Letzteres ermöglicht es uns, für unsere Kunden jederzeit vor Ort erreichbar zu sein und Einblicke in Werke ganz unterschiedlicher Größe und Entwicklungsstufen zu gewinnen. Wir fügen Einzellösungen zu einem Gesamtsystem zusammen, insbesondere in Zusammenarbeit mit den Körber-Geschäftsfeldern Supply Chain und Digital. Wir verfügen außerdem über ein sehr vielschichtiges Netzwerk an Partnern in der Tabakindustrie sowie Unternehmen wie Microsoft und Porsche Consulting, die die Prozesse einer Fabrik detailliert untersuchen, evaluieren und Verbesserungen empfehlen.

Dr. Jürgen Heller, Chief Sales Officer Körber Technologies GmbH

„Wir schnüren ganzheitliche Pakete statt Einzellösungen.“

Dr. Jürgen Heller

Chief Sales Officer Körber Technologies GmbH

Was bedeutet der oft verwendete Begriff „End-to-End“ in diesem Zusammenhang?

Jürgen Heller: End-to-End bedeutet nichts anderes als den Weg, um Ihr Ziel zu erreichen: Wir betrachten nicht einzelne Maschinen. Wir beginnen ganz vorne, am Fabriktor, und beenden die Analyse dort, wo das fertige Produkt die Werkshalle verlässt. Auf diese Weise verstehen wir das jeweilige Werk als Ganzes und können es mit unseren ganzheitlichen Lösungen optimieren. Der Kunde ist es, der das Ziel vorgibt. Man darf sich die Analyse nicht als langwierigen wissenschaftlichen Prozess vorstellen. Dieser Ansatz ermöglicht es uns, schnelle, positive Effekte für den Kunden zu erzielen, während wir gleichzeitig gemeinsam an langfristigen Veränderungen arbeiten können.

Wie genau sollten wir uns einen solchen Prozess vorstellen?

Jürgen Heller: Sowohl am Anfang als auch am Ende steht der Kunde im Fokus. Wir erarbeiten in der Regel gemeinsam mit ihm eine Vision, die festlegt, was das Unternehmen erreichen möchte. Zusätzlich: Verändertes Verbraucherverhalten und Vorlieben sowie größerer Kosten- und Innovationsdruck werden das Tagesgeschäft in kleinen und großen Unternehmen bestimmen. Wir sind überzeugt, dass kein Unternehmen auf all diese Herausforderungen allein reagieren kann. Dazu braucht es Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Unser Ziel ist es, all diese Experten in unserem Netzwerk zusammenzubringen und unseren Kunden so optimale Lösungen anzubieten. Wenn gewünscht, sind wir somit viel mehr als nur ein Lieferant. Als Integrator können wir verschiedene Lösungen verschmelzen oder ein ganzes Netzwerk so orchestrieren, dass Kunden die beste Lösung aus einer Hand erhalten. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Tabakindustrie. Wir erweitern derzeit den Wirkungsbereich unseres Unternehmens auf andere Sektoren, in denen wir vor ähnlichen Anforderungen stehen. 

Wir beinhalten auch eine Bewertung der aktuellen Situation und einen Implementierungsplan, der auch Sofortverbesserungen enthält. Dieser Plan kann einen Einzelprozess wie die Filterproduktion, eine komplette Make-Pack-Linie oder den gesamten Fertigungsbereich umfassen.

„Wir erledigen anstehende Aufgaben mit Leidenschaft und unserer langjährigen Fähigkeit zu höchster Präzision.“

Dr. Jürgen Heller

Geschäftsführer Vertrieb Körber Technologies GmbH

Was möchten Sie mit diesem Ökosystem-Ansatz erreichen?

Jürgen Heller: Darauf gibt es natürlich keine universelle Antwort, da die zukünftigen Bedürfnisse und Ziele unserer Kunden genauso individuell sein werden wie heute. Als Marktführer in der Tabakindustrie haben wir jedoch ein genaues Bild von den Megatrends, die wir erleben werden oder die bereits da sind. Dazu gehören neben der Nachhaltigkeit auch eine signifikante Steigerung der Produktivität und der Gesamtanlageneffektivität (OEE) sowie eine deutliche Reduzierung von Ausschuss. 

Es ist zudem nur allzu offensichtlich, dass strengere Regulierungen, Veränderungen bei Verbraucherbedürfnissen und -vorlieben sowie größerer Kosten- und Innovationsdruck das Tagesgeschäft in kleinen und großen Unternehmen bestimmen werden. Wir sind überzeugt, dass kein Unternehmen auf all diese Herausforderungen allein reagieren kann. Dazu braucht es Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Unser Ziel ist es, all diese Experten in unserem Netzwerk zusammenzubringen und unseren Kunden so optimale Lösungen anzubieten. Wenn gewünscht, sind wir somit viel mehr als nur ein Lieferant. Als Integrator können wir verschiedene Lösungen verschmelzen oder ein ganzes Netzwerk so orchestrieren, dass Kunden die beste Lösung aus einer Hand erhalten. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Tabakindustrie. Wir erweitern derzeit den Wirkungsbereich unseres Unternehmens auf andere Sektoren, in denen wir vor ähnlichen Anforderungen stehen.

Körber Technologies möchte also über die Tabakindustrie hinaus ein Ökosystem-Anbieter sein?

Jürgen Heller: In unserer Unternehmensstrategie haben wir tatsächlich festgelegt, dass wir nicht nur unser Kerngeschäft mit neuen Technologien und Geschäftsmodellen festigen, sondern auch Kunden in neuen Branchen gewinnen wollen. Dieser Anspruch ist Ausdruck unseres Selbstverständnisses, das in unserem neuen Claim „Passion. Precision. Performance.“ zum Ausdruck kommt, und ist unser Leitstern für die kommenden Jahre. Wir erledigen anstehende Aufgaben mit Leidenschaft und unserer langjährigen Fähigkeit zu höchster Präzision. Ziel ist es, unseren Kunden zuverlässig die Elemente zu bieten, die ihren zukünftigen Erfolg bei höchstem Qualitätsstandard sichern. Dies werden wir nur erreichen, wenn wir unsere Stärken eng mit den Bedürfnissen neuer Sektoren abgleichen. Wenn diese übereinstimmen, werden wir diesen Ansatz in neuen Märkten verfolgen. Unsere Vision fasst diese Strategie zusammen und stellt dieses Selbstverständnis in den Mittelpunkt unseres Handelns.

Das Körber Technologies Ökosystem

Illustration des Körber-Technologien-Ökosystems
Körber Technologies steht für herausragende Produkte und ist für seine Kunden bei Bedarf mehr als nur ein Lieferant: Körber Technologies integriert sowohl eigene Lösungen als auch Partnerlösungen und begleitet Kunden auf ihrer ganz persönlichen Reise hin zu einer „Factory of Excellence“ (Fabrik der Exzellenz).

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