Flexibel produzieren: Körber präsentiert neue Inspektions‑ und Verpackungsinnovationen für den globalen Markt auf der interpack

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Für flexible Inspektion und Verpackung in der Pharma-Produktion präsentiert Körber auf der interpack neue Lösungen.

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Düsseldorf, 07.05.2026 – Mit zwei Produktneuheiten setzt Körber auf der interpack ein klares Signal für die Weiterentwicklung flexibler Verpackungs- und Inspektionslösungen der Pharmaindustrie.

Im Fokus stehen ALVA, eine adaptive automatische Inspektionsmaschine für High‑Mix- Low‑Volume (HMLV) sowie die SPE6‑P2 Stickpack Line, die bewährte Stickpack-Technologie weiterdenkt und sich nahtlos in integrierte Linienkonzepte einbindet.

Beide Lösungen adressieren zentrale Herausforderungen pharmazeutischer Hersteller: von steigender Variantenvielfalt und kleineren Batchgrößen bis hin zu hohen Qualitätsanforderungen und fügen sich in nahtlos vernetzte Produktionslandschaften ein.

Mit ALVA erweitert Körber sein Portfolio um eine automatische Inspektionsmaschine, die konsequent für HMLV‑Szenarien ausgelegt ist. Die Lösung ermöglicht die zuverlässige Inspektion kleiner Chargen bei häufigen Produkt- und Formatwechseln, etwa bei Spritzen, Vials und Karpulen, ohne Kompromisse bei Qualität oder Effizienz.

Dank schneller Formatwechsel, automatisierter Prozesse und kompakter Bauweise unterstützt ALVA pharmazeutische Hersteller dabei, Stillstandszeiten zu reduzieren, Freigabeprozesse zu beschleunigen und auch bei kleineren Produktionsmengen eine konstant hohe Inspektionsqualität sicherzustellen. Besonders profitieren Anwendungen mit hoher Variantenvielfalt und kurzen Umstellzyklen etwa in klinischen Studien, bei personalisierten Therapien, ATMPs sowie bei CDMOs. ALVA skaliert mit den Anforderungen, von der klinischen Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion.

Foto der Körber-Maschine ALVA in der Frontalansicht.

„Mit ALVA bringen wir vollautomatische Inspektion genau dorthin, wo sie bisher am meisten gefehlt hat: in HMLV‑Umgebungen mit häufigen Formatwechseln und kleinen Chargen. Gerade in Clinical Trials und CDMO‑Setups sowie zunehmend auch in Personalized Medicine und ATMPs unterstützt ALVA schnelle Changeovers bei stabiler Performance und hoher Qualitäts- und Compliance‑Sicherheit“, erläutert Rupert Depner, Vice President Technical Sales Inspection.

Mit der SPE6-P2 Stickpack Line präsentiert Körber die nächste Evolutionsstufe seiner etablierten Stickpack-Technologie für pharmazeutische Anwendungen und Nahrungsergänzungsmittel. Die integrierte Lösung verbindet die SPE6 Stickpackmaschine direkt mit dem P2 Kartonierer und schafft so einen durchgängigen, abgestimmten Prozess von der Primär- bis zur Sekundärverpackung. Die Linie steht für hohe Produktivität, stabile Prozesse und eine optimierte Gesamtanlageneffektivität. Sie verarbeitet ein breites Spektrum unterschiedlicher Produktarten, von Pulvern und Granulaten bis hin zu flüssigen oder temperaturempfindlichen Medien und ist als Pharma‑4.0 fähige Lösung konsequent auf Konnektivität, Rückverfolgbarkeit und zukünftige Produktionsanforderungen ausgerichtet.

„Die SPE6-P2 Stickpack Line wurde für die nächste Generation der Stickpacks entwickelt, dort wo ein durchgängiger Prozess von der Primär- bis zur Sekundärverpackung, hohe Produktivität und stabile Abläufe den Unterschied machen. Mit der direkten Integration von Stickpackmaschine und Kartonierer steigern wir die Gesamtanlageneffektivität und schaffen zugleich die Basis für Konnektivität und Rückverfolgbarkeit,“ sagt Henning Föste, Vice President Technical Sales & Engineering, Packaging Deutschland.

Körber verfolgt einen konsequenten Ecosystem Ansatz, der Maschinen, Software, Consulting und Services integriert. Ziel ist es, Komplexität in der pharmazeutischen Produktion zu reduzieren, Risiken zu minimieren und Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu unterstützen. Alle Elemente greifen dabei nahtlos ineinander – mit einem klaren Fokus auf Transparenz, Effizienz und Qualität.