Körber stellt Menschen in den Mittelpunkt – fair, sicher, befähigend

Frau in einem Lagerhaus

Unsere weltweit rund 13.000 Mitarbeiter sind der Schlüssel zu unserem Erfolg. Deshalb verfolgen wir einen klaren Anspruch: Wir schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle fair behandelt, respektiert und unterstützt fühlen und in dem Leistung ebenso möglich ist wie persönliche Entwicklung.

Dieser Anspruch endet nicht an unseren Standorten. Wir handeln ebenso verantwortungsvoll entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette.

Dazu gehören die Achtung der Menschenrechte, hohe Standards für Gesundheit und Sicherheit, ein offener und transparenter Dialog mit unseren Beschäftigten sowie klare Erwartungen an unsere Lieferanten.

Kurz gesagt: Wir wollen ein Unternehmen sein, das Menschen stärkt – indem wir sie schützen, Chancen eröffnen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Gabriele Fanta

„Körber bekennt sich an allen Standorten zu seiner sozialen Verantwortung. Mitarbeitende sind eingeladen, sich einzubringen, mitzugestalten und sich im Unternehmen zu entwickeln."

Gabriele Fanta

Chief Human Resources Officer, Körber AG

Illustrationsbild mit der Aufschrift "4 CEO-Live-Talks pro Jahr".

Dialog, Mitbestimmung und Transparenz: Austausch als Kulturprinzip

Körber verankert den Austausch mit Mitarbeitern und Mitbestimmungsgremien auf verschiedenen Ebenen als festen Bestandteil der Unternehmensführung. Seit 2023 sind zum Beispiel quartalsweise ‚CEO Live-Talks‘ als unternehmensweite Townhall-Meetings etabliert. Im Intranet werden Entscheidungen, Hintergründe und Fortschritte laufend erläutert – mit Kommentarfunktion und klaren Ansprechpartnern für Nachfragen. Damit wird Information nicht nur verteilt, sondern in einen echten Dialog überführt.

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Sicher melden: Kanäle, Schutz und Konsequenz

Mitarbeiter haben bei Körber klare und niedrigschwellige Möglichkeiten, Gesundheits-, Sicherheits-, Menschenrechts- oder arbeitsbezogene Anliegen zu melden. Dafür stehen ihnen mehrere vertrauliche Anlaufstellen zur Verfügung: zum Beispiel die lokalen Verantwortlichen für Gesundheit und Sicherheit, die HR Business Partner sowie ein Meldeformular für Compliance-Verstöße (konzernweites Hinweisgebersystem) auf unserer Website – auf Wunsch anonym und ausdrücklich geschützt vor nachteiligen Folgen bei redlichen Hinweisen.

Alle eingehenden Meldungen werden systematisch geprüft, transparent dokumentiert und bis zur vollständigen Klärung nachverfolgt.

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Abbildung: "0 gemeldete Fälle von schweren Menschenrechtsverletzungen im Jahr 2025 über das Whistleblowing-Meldesystem".

Menschenrechte und Standards: klare Leitplanken, verbindliche Praxis

Körber verankert den Schutz der Menschenrechte sowohl im eigenen Unternehmen als auch in der Lieferkette. Im Unternehmen bilden die Grundsatzerklärung und der Verhaltenskodex den Rahmen für klare Verantwortlichkeiten, regelmäßige Risikoanalysen und wirksame Maßnahmen von Prävention bis Abhilfe. In der Lieferkette gelten verbindliche Standards, die im Lieferantenkodex festgelegt und durch risikobasierte Prüfungen sowie klare Eskalationsschritte abgesichert werden. Ergänzend schaffen menschenrechtsbezogene Meldewege Transparenz und Verlässlichkeit: Hinweise können sicher gemeldet, vertraulich geprüft und konsequent bearbeitet werden, um Risiken früh zu erkennen und nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.

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Menschenrechte entlang der Lieferkette

Auch in der Lieferkette verankert Körber menschenrechtliche Sorgfalt durch klare Standards und verbindliche Erwartungen an seine Partner.

Verhaltenskodex für Lieferanten

Der ‚Verhaltenskodex für Lieferanten des Körber-Konzerns‘ definiert zentrale Anforderungen, darunter das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, faire Arbeitsbedingungen, Nichtdiskriminierung sowie Umwelt-und Gesundheitsschutz. Diese Vorgaben sind Bestandteil der Einkaufsbedingungen, werden an Unterlieferanten weitergegeben und durch risikobasierte Bewertungen, Lieferantenaudits sowie Selbstauskünfte zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (Environmental, Social and Governance – ESG) überprüft. Über die digitale Plattform IntegrityNext werden mehr als 9.700 Lieferanten überwacht (Stand: Februar 2026), davon über 5.900 im Detail bewertet.

Meldewege in der Lieferkette

Ebenso stellt Körber klare Meldewege und einen strukturierten Umgang mit Hinweisen sicher. Das Hinweisgebersystem ist für Lieferanten und weitere Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette geöffnet; eingehende Meldungen werden vertraulich geprüft und erforderliche Maßnahmen gemeinsam mit Compliance, HR und den zuständigen Fachbereichen festgelegt und nachverfolgt. Bleiben Verbesserungen aus, kann die Zusammenarbeit beendet werden. Strategisch verfolgt Körber das Ziel, den Großteil des relevanten Einkaufsvolumens jährlich über ESG-Selbstauskünfte zu erfassen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und wirksam zu steuern.

ESG-Selbstauskünfte in IntegrityNext

Ein weiterer zentraler Baustein der menschenrechtlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Sorgfaltspflichten ist die Nutzung strukturierter ESG-Selbstauskünfte innerhalb von IntegrityNext. Über die digitale Plattform IntegrityNext, die strukturierte Selbstauskünfte zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen liefert, werden Lieferanten bewertet und mögliche Risiken sichtbar gemacht. Wo Verbesserungsbedarf besteht, entwickeln Einkäufer gemeinsam mit Lieferanten konkrete Entwicklungspläne, die je nach Ergebnis unterschiedliche ESG-Anforderungen adressieren. Insgesamt wurden 314 solcher Entwicklungspläne erstellt, davon 83 im Jahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. So entsteht eine transparente Grundlage, um Maßnahmen gezielt umzusetzen, Fortschritte zu begleiten und Standards in der Wertschöpfungskette messbar zu verbessern.

Gesundheit und Sicherheit: präventiv, verbindlich, messbar

Körber verfolgt eine Zero-Harm-Kultur, die auf klaren und wirksamen Standards basiert. Gefährdungsbeurteilungen, rollenspezifische Schulungen, regelmäßige Sicherheitsbegehungen und jährliche Evakuierungsübungen an jedem Standort bilden dafür das Fundament.

Die ‚Konzernrichtlinie Arbeits- und Gesundheitsschutz‘ (Einführung Januar 2026) schafft einen globalen Rahmen mit einheitlichen KPls, Rollen und Berichtswegen. Parallel dazu wird das Internationale Managementsystem für Arbeits- und Gesundheitsschutz (ISO 45001) konzernweit weiter ausgebaut.

Zoltán Varga, Konzernweiter Ansprechpartner für Gesundheit und Sicherheit, Körber Campus Pécs

„Zero Harm heißt für uns bei Körber: Risiken früh erkennen, konsequent abstellen und Erfolge messbar machen. Wir schaffen Standards, die überall gelten, und eine Kultur, in der jeder Mitarbeiter Verantwortung übernimmt – damit alle am Ende des Tages gesund nach Hause gehen."

Zoltán Varga

Konzernweit verantwortlicher Ansprechpartner für Gesundheit und Sicherheit, Körber-Geschäftsfeld Technologies

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Mitarbeiter mit gelber Weste und Sicherheitsmütze mit Körber-Logo.

Gesundheit und Sicherheit haben oberste Priorität bei Körber.

Illustration: "90 % der Führungskräfte nehmen jährlich am GPS-Talentprozess teil".

Lernen, Führung und Karriere: Skills, Transparenz, Kultur

Kompetenzen sind ein zentraler Treiber unserer Innovationskraft. Deshalb kombiniert Körber verschiedene Lern- und Entwicklungsformate miteinander – von Präsenztrainings und Coaching über Programme für Führungskräfte bis hin zu digitalen Lernangeboten für alle Mitarbeiter. Nach einer erfolgreichen Pilotphase im Jahr 2025 wird Udemy Business, eine internationale Online-Lernplattform mit Tausenden praxisorientierten Kursen, ab 2026 schrittweise im gesamten Konzern eingeführt.

Ein rund sechsmonatiges Leadership-Programm stärkt zudem unsere Managementprinzipien und fördert Vertrauen sowie ein Arbeitsumfeld, in dem sich Teams offen äußern und einbringen können. Gleichzeitig modernisieren wir den Talentmanagementprozess ‚Global Potential and Succession Management‘ (GPS), um Karrierepfade und Kompetenzanforderungen transparenter und nachvollziehbarer zu gestalten.

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Illustration: "79.000€ an Spenden für 7 weltweit tätige Organisationen im Rahmen der konzernweiten Spendenaktion 2025".

Gesellschaftliches Engagement bei Körber

Seit der Gründung gehört es zu unserem Selbstverständnis, der Gesellschaft etwas von unserem unternehmerischen Erfolg zurückzugeben. Dieses Verständnis von Verantwortung tragen unsere Mitarbeiter weltweit mit: Gesellschaftliches Engagement ist fester Bestandteil unseres nachhaltigen Unternehmertums – von finanzieller Unterstützung gemeinnütziger Organisationen bis hin zu persönlichem Einsatz in sozialen und ökologischen Projekten.

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Eine Gruppe von Körber-Beschäftigten arbeitet ehrenamtlich in einem Wald.

Freiwillige in Aktion beim Körber Social Day 2025 in Hamburg.

Unser Weg nach vorn

Körbers soziale Stärke ist unser Maßstab für die Zukunft: ein faires, sicheres und lernorientiertes Arbeitsumfeld als strategisches Fundament – getragen von echtem Dialog, verlässlichen Meldewegen, starken Menschenrechts- und Compliance-Standards sowie einer konsequenten Zero-Harm-Kultur.

Was intern gilt, gilt auch für unsere Wertschöpfungskette: klare Regeln, risikobasiertes Monitoring und partnerschaftliche Entwicklung, damit Fortschritt messbar wird und Vertrauen wächst. Und ebenso setzen wir auf gesellschaftliches Engagement an unseren Standorten, das Verantwortung sichtbar macht und positive Wirkung über das Internehmen hinaus schafft. So entsteht eine vernetzte Wertschöpfung, in der 13.000 Mitarbeiter heute wirksam arbeiten und morgen weiterwachsen können.