Körber stellt Menschen in den Mittelpunkt – fair, sicher, befähigend


„Körber bekennt sich an allen Standorten zu seiner sozialen Verantwortung. Mitarbeitende sind eingeladen, sich einzubringen, mitzugestalten und sich im Unternehmen zu entwickeln."
Gabriele Fanta
Chief Human Resources Officer, Körber AG

Dialog, Mitbestimmung und Transparenz: Austausch als Kulturprinzip
Körber verankert den Austausch mit Mitarbeitern und Mitbestimmungsgremien auf verschiedenen Ebenen als festen Bestandteil der Unternehmensführung. Seit 2023 sind zum Beispiel quartalsweise ‚CEO Live-Talks‘ als unternehmensweite Townhall-Meetings etabliert. Im Intranet werden Entscheidungen, Hintergründe und Fortschritte laufend erläutert – mit Kommentarfunktion und klaren Ansprechpartnern für Nachfragen. Damit wird Information nicht nur verteilt, sondern in einen echten Dialog überführt.
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Sicher melden: Kanäle, Schutz und Konsequenz
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Menschenrechte und Standards: klare Leitplanken, verbindliche Praxis
Körber verankert den Schutz der Menschenrechte sowohl im eigenen Unternehmen als auch in der Lieferkette. Im Unternehmen bilden die Grundsatzerklärung und der Verhaltenskodex den Rahmen für klare Verantwortlichkeiten, regelmäßige Risikoanalysen und wirksame Maßnahmen von Prävention bis Abhilfe. In der Lieferkette gelten verbindliche Standards, die im Lieferantenkodex festgelegt und durch risikobasierte Prüfungen sowie klare Eskalationsschritte abgesichert werden. Ergänzend schaffen menschenrechtsbezogene Meldewege Transparenz und Verlässlichkeit: Hinweise können sicher gemeldet, vertraulich geprüft und konsequent bearbeitet werden, um Risiken früh zu erkennen und nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.
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Menschenrechte entlang der Lieferkette
Verhaltenskodex für Lieferanten
Der ‚Verhaltenskodex für Lieferanten des Körber-Konzerns‘ definiert zentrale Anforderungen, darunter das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, faire Arbeitsbedingungen, Nichtdiskriminierung sowie Umwelt-und Gesundheitsschutz. Diese Vorgaben sind Bestandteil der Einkaufsbedingungen, werden an Unterlieferanten weitergegeben und durch risikobasierte Bewertungen, Lieferantenaudits sowie Selbstauskünfte zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (Environmental, Social and Governance – ESG) überprüft. Über die digitale Plattform IntegrityNext werden mehr als 9.700 Lieferanten überwacht (Stand: Februar 2026), davon über 5.900 im Detail bewertet.
Meldewege in der Lieferkette
Ebenso stellt Körber klare Meldewege und einen strukturierten Umgang mit Hinweisen sicher. Das Hinweisgebersystem ist für Lieferanten und weitere Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette geöffnet; eingehende Meldungen werden vertraulich geprüft und erforderliche Maßnahmen gemeinsam mit Compliance, HR und den zuständigen Fachbereichen festgelegt und nachverfolgt. Bleiben Verbesserungen aus, kann die Zusammenarbeit beendet werden. Strategisch verfolgt Körber das Ziel, den Großteil des relevanten Einkaufsvolumens jährlich über ESG-Selbstauskünfte zu erfassen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und wirksam zu steuern.
ESG-Selbstauskünfte in IntegrityNext
Ein weiterer zentraler Baustein der menschenrechtlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Sorgfaltspflichten ist die Nutzung strukturierter ESG-Selbstauskünfte innerhalb von IntegrityNext. Über die digitale Plattform IntegrityNext, die strukturierte Selbstauskünfte zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen liefert, werden Lieferanten bewertet und mögliche Risiken sichtbar gemacht. Wo Verbesserungsbedarf besteht, entwickeln Einkäufer gemeinsam mit Lieferanten konkrete Entwicklungspläne, die je nach Ergebnis unterschiedliche ESG-Anforderungen adressieren. Insgesamt wurden 314 solcher Entwicklungspläne erstellt, davon 83 im Jahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. So entsteht eine transparente Grundlage, um Maßnahmen gezielt umzusetzen, Fortschritte zu begleiten und Standards in der Wertschöpfungskette messbar zu verbessern.
Gesundheit und Sicherheit: präventiv, verbindlich, messbar

„Zero Harm heißt für uns bei Körber: Risiken früh erkennen, konsequent abstellen und Erfolge messbar machen. Wir schaffen Standards, die überall gelten, und eine Kultur, in der jeder Mitarbeiter Verantwortung übernimmt – damit alle am Ende des Tages gesund nach Hause gehen."
Zoltán Varga
Konzernweit verantwortlicher Ansprechpartner für Gesundheit und Sicherheit, Körber-Geschäftsfeld Technologies
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Lernen, Führung und Karriere: Skills, Transparenz, Kultur
Kompetenzen sind ein zentraler Treiber unserer Innovationskraft. Deshalb kombiniert Körber verschiedene Lern- und Entwicklungsformate miteinander – von Präsenztrainings und Coaching über Programme für Führungskräfte bis hin zu digitalen Lernangeboten für alle Mitarbeiter. Nach einer erfolgreichen Pilotphase im Jahr 2025 wird Udemy Business, eine internationale Online-Lernplattform mit Tausenden praxisorientierten Kursen, ab 2026 schrittweise im gesamten Konzern eingeführt.
Ein rund sechsmonatiges Leadership-Programm stärkt zudem unsere Managementprinzipien und fördert Vertrauen sowie ein Arbeitsumfeld, in dem sich Teams offen äußern und einbringen können. Gleichzeitig modernisieren wir den Talentmanagementprozess ‚Global Potential and Succession Management‘ (GPS), um Karrierepfade und Kompetenzanforderungen transparenter und nachvollziehbarer zu gestalten.
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Gesellschaftliches Engagement bei Körber
Seit der Gründung gehört es zu unserem Selbstverständnis, der Gesellschaft etwas von unserem unternehmerischen Erfolg zurückzugeben. Dieses Verständnis von Verantwortung tragen unsere Mitarbeiter weltweit mit: Gesellschaftliches Engagement ist fester Bestandteil unseres nachhaltigen Unternehmertums – von finanzieller Unterstützung gemeinnütziger Organisationen bis hin zu persönlichem Einsatz in sozialen und ökologischen Projekten.

