Von der Analyse der Produktionsschritte bis hin zur Finalisierung ausführbarer Anweisungen, ein strukturiertes MBR-Design gewährleistet hochwertige Aufzeichnungen, die den MES-Erfolg vorantreiben.
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Die Sicherstellung der Qualität des MBR-Designs ist entscheidend für ein erfolgreiches MES. Daher muss das Endziel, qualitativ hochwertige MBRs zu erstellen, den gesamten Produktions- und Überprüfungsprozess leiten.
Ein erfolgreiches MBR-Design erfordert einen strukturierten Ansatz:
Produktionsprozessanalyse
Die in MBRs abzubildenden Produktionsprozesse sollten analysiert werden. Dabei sind die Anforderungen der Stakeholder (z. B. Produktion und QA) sowie die Randbedingungen anderer Systeme (z. B. ERP-Auftragsstruktur) zu berücksichtigen. Das Ergebnis dieser Analyse umfasst den Produktionsprozess, strukturiert in MBRs (z. B. Massenproduktion, Verpackung), seine Grundoperationen (z. B. Wiegen, Granulieren, Abfüllen) und Prozessschritte. Solche Schritte können „Granulator montieren“, „Granulationslauf“, „Tätigkeiten nach dem Lauf“ oder „Ausbeuteberechnungen“ umfassen.
Vom Designentwurf zum detaillierten Design
Die oben beschriebene Produktionsprozessanalyse führt zu einem Designentwurf, der dann als Inhaltsverzeichnis für das zukünftige MBR (und den Chargenprotokollbericht) dienen kann. Der Inhalt der MBRs kann dann in überschaubaren Portionen in ein detailliertes Design übersetzt werden. Zwischen den einzelnen Schritten ist es ratsam, dass MBR-Designer und zukünftige Anwender den Fortschritt überprüfen, da alle Änderungen, die später im Designprozess vorgenommen werden müssen, großen Aufwand erfordern. Es empfiehlt sich, das MBR ausführbar zu halten, damit inkrementelle, periodische Änderungen direkt vorgenommen und getestet werden können.
Designstile und Namenskonventionen sollten frühzeitig definiert und während des gesamten Designprozesses angewendet werden. Vordefinierte Lösungen aus Best-Practice-Prozessbibliotheken (wie z. B. die Content Packages von Werum) und Teile von bereits abgeschlossenen MBR-Designs oder Prototypen (z. B. aus einer Fit-Phase) können genutzt werden, um das detaillierte Design zu beschleunigen.
Finalisierung
In der Endphase verlagert sich der Fokus von den Funktionsprinzipien und wichtigen Teilen auf offene Details. Alle Details, einschließlich Anweisungen, Unterschriften und Aktivitäten, werden dem MBR hinzugefügt. Die Skalierung der Anzahl der MBRs (z. B. Duplizieren) ist abhängig von der Ähnlichkeit der MBRs und dem allgemeinen MBR-Designkonzept, sollte jedoch vor der produktspezifischen Finalisierung erfolgen.
Über all diese Phasen hinweg bietet Werums „Design as a Service“-Paket umfassende und Best-Practice-Lösungen für die kostengünstige Erstellung schlanker, hochwertiger und optimierter MBRs. Für eine schnelle und effiziente Erstellung kann ein global ausgerichtetes Designteam eingesetzt werden, das auch Offshore-Ressourcen nutzt.