Auch Open Innovation wird bald von KI gesteuert sein
ArtikelTechnology Insights
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Die Unternehmen ändern ihre Art der Innovation. Während die Innovation in der Vergangenheit meist eine interne Forschungs- und Entwicklungsarbeit war, verfolgt sie heute einen offenen Ansatz. Neue Technologien sind so allgegenwärtig und entwickeln sich so schnell, dass kein Unternehmen der Welt - unabhängig von seiner Größe, seinem Markt oder seiner Branche - allein innovativ sein kann.
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Der einzige Weg nach vorn besteht darin, sich mit speziellen Innovationsvehikeln, auch bekannt als Startups und Scaleups, zusammenzuschließen.
Dazu müssen die Unternehmen die Startup-Landschaft nach innovativen Lösungen mit dem richtigen Reifegrad (auch TRL, Technology Readiness Level, genannt, der von 1 bis 9 reicht) durchforsten, damit sie eingesetzt werden können. Und sie müssen eine globale Suche durchführen, da es unwahrscheinlich ist, dass die besten Lösungen in ihrer Nachbarschaft zu finden sind.
Das bedeutet, dass die Unternehmen jedes Jahr Tausende von Start-ups prüfen müssen, um die wenigen herauszufiltern, mit denen sie gemeinsam innovieren wollen. Die nachstehende Grafik enthält Daten über den Scouting-Trichter der Corporate Startup Stars, d. h. der 100 besten Unternehmen, die jährlich von Mind the Bridge und der Internationalen Handelskammer ermittelt werden. Dieser Prozess wird in der Regel von spezialisierten Drittparteien unterstützt.
Das Venture-Client-Modell: typischer Trichter
Aufkommende Trends in der KI-gesteuerten offenen Innovation:
1. Startup-Scouting wird zunehmend "produktiver"
Die Zahl der Innovations-/Matching-Plattformen, von denen einige über erweiterte Funktionen für das Startup-Relationship-Management (SRM) verfügen, boomt. Zu den aufstrebenden Anbietern gehören Glassdollar, MTB (Mind the Bridge) Ecosystem, Pitchbook, Octorank, Novable, Bloomflow, KITE Scouting und Tracxn sowie andere, die eher vertikal/industriell ausgerichtet sind (z. B. Finnovating im Bereich FinTech).
2. Startup-Scouting ist dabei, KI-gesteuert zu werden
Mind the Bridge, eine globale Innovationsplattform, die große und mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Open Innovation as a Service unterstützt, baut seit vier Jahren eine KI-Scouting-Maschine auf. Da das Unternehmen wusste, dass die traditionellen Scouting-Aktivitäten bald unterbrochen werden würden, hat es versucht, sich selbst zu unterbrechen. Und das KI-gesteuerte Scouting und Matching funktioniert ziemlich gut und wird exponentiell immer besser. Mind the Bridge hat auch generative KI-Funktionen entwickelt, um Unternehmen bei der Definition ihrer eigenen Innovationsherausforderungen zu unterstützen.
3. Ideenfindung und Early-Stage-/Seed-Investitionen werden zunehmend durch KI unterstützt
Algorithmen sammeln und verarbeiten Investitionsdaten aus Datenbanken (wie Crunchbase, Pitchbook, DealRoom, ...) und Konversationsdaten aus dem Internet (Websites und soziale Netzwerke). Ziel ist es, die aufstrebenden Marktnischen zu identifizieren, in die investiert werden soll - ein Beispiel hierfür ist, neben vielen anderen, QuSeed von Startup Bakery.
KI ist nicht nur dabei, die Welt, wie wir sie kennen, zu zerstören. Sie ist auch dabei, die Innovation und die neue Welt, die wir aufbauen, zu übernehmen. Mind the Bridge wird auch weiterhin KI einsetzen, um offene Innovation zu unterstützen und andere Unternehmen dazu zu inspirieren, dies ebenfalls zu tun. Von großen bis hin zu mittelständischen Unternehmen liegt der Fokus darauf, künstliche Intelligenz zunehmend zu nutzen, um Startup-Investitionen (CVC), Venture Building, Intrapreneurship und andere Herausforderungen der offenen Innovation zu fördern.