Der Einsatz automatisierter Testwerkzeuge kann von den regulierten Anwendern für die Validierungsroutinen in Betracht gezogen werden. Eine sorgfältige Abwägung der Vorteile ist jedoch unerlässlich, wobei der Implementierungs- und Wartungsaufwand genau gegen die bei der Ausführung gewonnene Effizienz abgewogen wird. Softwareanbieter verlassen sich stark auf automatisierte Tests, und der Vorteil liegt in der Wiederholbarkeit. Die Testautomatisierung spielt ihre Stärke bei der erneuten Ausführung von Regressionstests aus, z. B. bei kundenindividuellen Anpassungen (Customizations). Dies unterstreicht die Bedeutung eines robusten internen Change-Control-Prozesses.
Ansatz von Körber: CSA-konforme Strategien, automatisierte Tests für effiziente Systemänderungen
Bei Körber haben wir unsere empfohlenen Best-Practice-Validierungsstrategien, das Validierungsdokumentationspaket und unsere Projektmethodiken an die CSA-Richtlinien angepasst. Wir liefern unsere Projekte zunehmend mit Hilfe automatisierter Tests für kundenspezifische Systemänderungen aus. Darüber hinaus empfehlen wir, unsere Qualifizierungstests zu nutzen, um den Bedarf an funktionalen Tests durch den regulierten Anwender zu verringern und dessen eigene Test- und Dokumentationsaufwände zu reduzieren.
Unserer Meinung nach bedeutet die Anwendung der CSA-Prinzipien die Nutzung einer risikobasierten Absicherung (Risk-Based Assurance), in anderen Worten: die Anwendung des richtigen Maßes an Strenge für ein gegebenes Risiko hinsichtlich Patientensicherheit, Datenintegrität und Produktqualität. Dies reduziert folglich den Aufwand für die Erstellung und Pflege von Skripten, da nur noch für die hochriskanten Aspekte skriptbasiertes Testen erforderlich ist. Weniger Skripte bedeuten auch eine geringere Anzahl von Abweichungen, die auf Skriptfehler und falsche Konfigurationen zurückzuführen sind. Da weniger Dokumente erstellt, freigegeben und generell gepflegt werden müssen, können sich die Fachexperten (Subject Matter Experts) auf andere Aspekte der Systemimplementierung konzentrieren.
Unserer Meinung nach würde die Anwendung der CSA-Prinzipien eine risikobasierte Absicherung bedeuten, d. h. die Anwendung des richtigen Maßes an Strenge für ein bestimmtes Maß an Risiko für die Patientensicherheit, Datenintegrität und Produktqualität. Dies würde den Aufwand für die Erstellung und Pflege von Skripten verringern, da nur die risikoreichen Aspekte in Skripten geprüft werden müssten. Weniger Skripte bedeuten auch eine geringere Anzahl von Abweichungen aufgrund von Skriptfehlern und falschen Konfigurationen. Da weniger Dokumente erstellt, freigegeben und allgemein gepflegt werden müssen, können sich die Fachexperten auf andere Aspekte der Systemimplementierung konzentrieren.
Um unseren Kunden die Validierung ihrer MES-Lösungen zu erleichtern, bietet Körber Pharma Software ein ganzheitliches Validierungsdokumentationspaket und Validierungsservices an. Das Validierungsdokumentationspaket enthält Vorlagen mit vorausgefüllten Informationen, die als Basis für alle benötigten Validierungsdokumente verwendet werden können. Unsere Dienstleistungen reichen von schlüsselfertigen Lösungen bis hin zu individueller Unterstützung. Dieses Angebot kann den für den Validierungsprozess des MES benötigten Mehraufwand weiter reduzieren.