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So beseitigen Sie den Engpass in der Restpostbearbeitung
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Vom manuellen Engpass zum automatisierten Workflow mit KI-gestützter Identifikation, Etikettierung und Sortierung.

Während Post- und KEP-Dienstleister ihre Sortierzentren zunehmend automatisieren, ist ein entscheidender Verarbeitungsschritt bislang hartnäckig manuell geblieben: die Sortierung von Restpost. Gemischte Sendungsströme, nicht standardisierte Formate, unregelmäßig geformte Sendungen und das wachsende Volumen kleiner E-Commerce-Pakete können häufig nicht mit konventionellen Automatisierungslösungen verarbeitet werden. Viele dieser Sendungen müssen manuell bearbeitet werden. Das verursacht operative Engpässe, erhöht den Personalbedarf und beeinträchtigt die Gesamteffizienz des gesamten Sortierprozesses.
Fortschritte in der Automatisierung und künstlichen Intelligenz ermöglichen es heute jedoch, diese langjährige Herausforderung zu bewältigen.
Die versteckten Kosten der Restpostbearbeitung
Restpost zählt zu den komplexesten Bereichen der Postbearbeitung. Im Gegensatz zu standardisierten Brief- und Paketströmen liegen diese Sendungen häufig außerhalb der Verarbeitungskapazitäten konventioneller Sortiersysteme und erfordern manuelles Eingreifen.
Mit dem anhaltenden Wachstum des E-Commerce hat sich diese Herausforderung weiter verschärft. Dienstleister bearbeiten zunehmend große Mengen an kleinen Paketen, Polybags und Großbriefen, die über Postnetzwerke statt über klassische Paketzentren transportiert werden. Diese Sendungen können häufig nicht in standardisierten automatisierten Prozessen verarbeitet werden. Sie gelangen daher in manuelle Restpostströme und erhöhen die operative Komplexität zusätzlich.
Die Bearbeitung von Restpost erfordert nicht nur Arbeitskräfte, sondern auch Erfahrung und umfassendes betriebliches Know-how. Mitarbeitende müssen Sortierlogik, Zustellrouten, Postleitzahlen und lokale Bearbeitungsanforderungen verstehen und gleichzeitig bei wiederkehrenden Aufgaben ein hohes Maß an Genauigkeit gewährleisten. Diese Abhängigkeit von spezialisiertem Wissen erhöht die Betriebskosten, erschwert die Einarbeitung und birgt das Risiko menschlicher Fehler.
Angesichts des zunehmenden Arbeitskräftemangels gewinnt die Automatisierung der Restpostbearbeitung für Post- und KEP-Unternehmen weiter an Bedeutung.
Die Automatisierungslücke schließen
Körber hat den Residual Mail Sorter (RMS) speziell entwickelt, um die Lücke zwischen automatisierter Verarbeitung und manueller Bearbeitung zu schließen. Anstatt bestehende Sortierinfrastrukturen zu ersetzen, erweitert der RMS die Automatisierung auf Sendungen, die bisher manuell bearbeitet werden mussten, und integriert sie in automatisierte Abläufe.
Das System verarbeitet in einem Prozess eine Vielzahl von Formaten, darunter Postkarten, Briefe, Großbriefe, Zeitungen und kleine Pakete.
Zu den wichtigen Vorteilen gehören:
- Schonende Handhabung durch flachen, horizontalen Transport
- Zuverlässige Verarbeitung gemischter Sendungsarten
- Minimierung von Ausnahmen bei der Verarbeitung
- Weniger manuelle Eingriffe
Durch die Kombination aus halbautomatischer Zuführung, intelligenter Identifikation, automatisierter Etikettierung und hochflexibler Sortierung verwandelt der RMS die arbeitsintensive Bearbeitung von Restpost in einen optimierten, automatisierten Arbeitsablauf.
KI-gestützte Identifikation und intelligente Etikettierung
Der Prozess beginnt an den Zuführstationen, an denen die Bedienkräfte die Sendungen einfach auf das Förderband legen. Anschließend erfasst, vermisst und analysiert der RMS jede Sendung automatisch mithilfe KI-gestützter Bilderkennung sowie der Adresslese- und OCR-Technologien von Körber.
Im Identifikationsbereich ermittelt ein Volumenmesssystem während des Transports die genauen Abmessungen und die Position jeder Sendung. Ein integrierter Etikettendrucker erzeugt dynamische Routinginformationen für die nachfolgenden Verarbeitungsschritte.
Das robotergestützte Etikettiersystem Körber VarioPick bringt das Etikett anschließend automatisch auf. Der Roboter verarbeitet mehr als 3.600 Sendungen pro Stunde und passt die Etikettierung automatisch an unterschiedliche Materialien und unebene Oberflächen an.
Durch die präzise Positionierung der Etiketten bleiben wichtige Informationen, wie gültige Zustelladressen, sichtbar, während veraltete Angaben – einschließlich nicht mehr gültiger Barcodes – automatisch abgedeckt werden.
Das neu generierte Etikett enthält alle Informationen für die nachgelagerte automatisierte Sortierung und kann zusätzlich routenspezifische Angaben bereitstellen, um das Zustellpersonal auf der letzten Meile unterstützen.
Flexible Sortierung für maximale Anpassungsfähigkeit
Nach der Etikettierung gelangen die Sendungen in den Sortierbereich. Dort leiten vertikale Weichen sie zu den konfigurierbaren Zielendstellen weiter. Der RMS bietet zwei Endstellenkonzepte: paarweise auf beiden Seiten der Transportstrecke angeordnete Endstellen sowie Hochleistungsendstellen, die eine direkte Sortierung in Behälter ermöglichen. Die Anzahl und Anordnung der Endstellen lassen sich an den verfügbaren Platz, den gewünschten Durchsatz und die jeweiligen Sortieranforderungen anpassen.
Diese Flexibilität ermöglicht es Post- und KEP-Dienstleistern, die Lösung präzise auf bestehende Arbeitsabläufe anzupassen und gleichzeitig die für zukünftiges Wachstum erforderliche Skalierbarkeit sicherzustellen.
Mehr Durchsatz, weniger manueller Aufwand
Mit einer Verarbeitungskapazität von bis zu 7.000 Sendungen pro Stunde übertrifft der RMS die Leistung traditioneller manueller Sortierung deutlich.
Durch die Automatisierung der Lese-, Etikettier- und Routingentscheidungen reduziert der RMS die Abhängigkeit von spezialisiertem Sortierwissen und verbessert gleichzeitig die Konsistenz der Prozesse. Betriebswissen wird in der Systemlogik abgebildet. Dadurch sinkt der Schulungsaufwand, während die Sortierqualität weniger vom Erfahrungsstand von einzelnen Mitarbeitenden abhängt.
Das Ergebnis ist ein robusterer Betrieb mit geringerem manuellen Personalaufwand, weniger Sortierfehlern und einer höheren Gesamteffizienz.
Für die Anforderungen von heute und das Wachstum von morgen
Ein wesentlicher Vorteil des RMS ist seine modulare Architektur. Kunden können die Konfiguration an Durchsatz, Platzangebot und betriebliche Anforderungen anpassen:
- Sechs bis zehn Zuführstationen
- Ein oder zwei robotergestützte Etikettiersysteme
- Flexible konfigurierbare Endstellen
- Direkte Sortierung in Behälter für Ziele mit hohem Sendungsvolumen
- Skalierbare Sortierlayouts für unterschiedliche Flächenanforderungen
Dieser modulare Ansatz ermöglicht es Post- und KEP-Dienstleistern, Kapazität, Platzbedarf und Funktionalität zu optimieren, ohne zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten einzuschränken.
Nahtlose Integration in bestehende Betriebsabläufe
Für viele Unternehmen ist der Austausch umfangreicher Sortierinfrastrukturen weder praktikabel noch wirtschaftlich. Der RMS begegnet dieser Herausforderung durch seine nahtlose Integration in bestehende Sortierumgebungen.
Ob im Rahmen einer Modernisierungsinitiative oder als Bestandteil eines neuen Sortierzentrums: Der RMS ergänzt bestehende Arbeitsabläufe und unterstützt Unternehmen dabei, bereits getätigte Investitionen weiter zu nutzen. Betreiber können die Automatisierung gezielt dort erweitern, wo sie am dringendsten benötigt wird, ohne etablierte Prozesse zu beeinträchtigen.
Restpost in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln
Restpost galt lange Zeit als unvermeidbare Herausforderung in automatisierten Post- und Paketprozessen. Mit dem Residual Mail Sorter ändert sich diese Perspektive.
Durch die Kombination aus KI-gestützter Identifikation, automatisierter Etikettierung, flexiblen Sortierfunktionen und nahtloser Integration verwandelt der RMS die Bearbeitung von Restpost in einen intelligenten, skalierbaren und hocheffizienten Prozess.
Unternehmen profitieren von
- höherer Produktivität,
- weniger Fehlern,
- geringerer Abhängigkeit von Arbeitskräften,
- verbesserter Liefervorbereitung,
- einem höheren Automatisierungsgrad
So lässt sich ein bisher weitgehend manueller Prozess gezielt automatisieren.
Bereit, die Bearbeitung von Restpost zu automatisieren?
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