Tissue

Digitaler Marktplatz

Die Online-Handelsplattform tissue.one bringt Händler, Produzenten und Käufer aus der Papier-Industrie zusammen – und macht den Handel effizienter, schneller und transparenter. tissue.one ist ein maßgeschneidertes Angebot für die Branche und schafft entscheidende Impulse für die Zukunft.

Ob weich, rau, von der Rolle, gefaltet oder bunt: Die Vorlieben für Hygienepapier variieren nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch von Land zu Land. Papierrollenhändler müssen darauf individueller reagieren als je zuvor.

Bringt Angebot und Nachfrage optimal zusammen: Laura D‘Amico, Product Owner tissue.one

Um in der ganzen Vielfalt Angebot und Nachfrage optimal zusammenzubringen, haben Körber Digital und Fabio Perini aus dem Körber-Geschäftsfeld Tissue nach einer Lösung gesucht – und die Online-Handelsplattform tissue.one ins Leben gerufen. Sie bündelt sämtliche Handelsaktivitäten der Tissue-Industrie über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. 
Möglich wurde die Entwicklung von tissue.one durch die Zusammenarbeit von Körber Digital und Fabio Perini. In dieser Partnerschaft ergänzen sich die Tissue-Expertise von Perini, das seit über 50 Jahren für Kompetenz und Wissen am Markt steht, und das Know-how von Körber Digital. 
Als B2B-Marktplatz für die Branche bietet sie Käufern, Produzenten und Händlern die Möglichkeit, ihre Handelsaktivitäten schnell und sicher umzusetzen. Überdimensionale oder ungewöhnliche Papierrollen, besondere Schnitte oder der Handel mit gebrauchten Maschinen – all das und noch mehr lässt sich dort ebenso leicht finden wie detaillierte Informationen über Händler und Produzenten. Einfach per Mausklick, denn die Struktur der Plattform ist komplett digital – eine papierlose Lösung für die Papierbranche.

lWir bieten den Nutzern ein dringend notwendiges Netzwerk.r

Laura D’Amico, Product Owner tissue.one

Vertrauen zu Geschäftspartnern stärken

tissue.one ist eine globale Plattform exklusiv für Mitglieder der Tissue-Industrie. „Wir bieten den Nutzern ein dringend notwendiges Netzwerk“, sagt Laura D’Amico, Product Owner des tissue.one-Projekts. Mit ihrem Team befragte sie monatelang potenzielle Käufer und Kunden nach ihren Bedürfnissen. Dabei tauchte ein Problem immer wieder auf: das mangelnde Vertrauen unter den Geschäftspartnern. „Oft finden Kunden zwar Partner, die auf den ersten Blick vielversprechend sind – doch einige Händler haben nicht mal eine Website“, so D’Amico. Wer sind die Händler? Wer sind die Käufer? Sind sie finanziell abgesichert? Arbeiten sie zuverlässig? Auch bemängelten die Befragten, es sei schwer, gebündelte und strukturierte Informationen über das Angebot auf dem internationalen Markt zu finden, und es sei zeitaufwändig, jedes Mal selbst zum Hörer zu greifen, um zu recherchieren. D’Amicos Ergebnisse bildeten die Basis für die Entwicklung der Plattform. Jetzt hilft tissue.one, vertrauenswürdige Produzenten überall auf der Welt zu finden und den Handel schneller, einfacher und transparenter zu gestalten. Denn auf die Expertise und Richtigkeit der Empfehlungen auf der Plattform ist Verlass.

„Plötzlich traten Nutzer aus der ganzen Welt miteinander in Kontakt: Europäer mit Südamerikanern, Chinesen mit Südafrikanern und so weiter“, beschreibt D’Amico den Effekt von tissue.one. „Über diese Plattform bringen wir einen Nischenmarkt bis weit in die Entwicklungsländer.“ Sie beobachtete viele positive Reaktionen auf die Plattform – darunter die eines Kunden, der sich darüber freute, endlich ein spezielles Verpackungspapier für Thunfischfilets gefunden zu haben. 

Netzwerk für die Papierproduktion: tissue.one hilft, weltweit vertrauenswürdige Produzenten zu finden. So gestaltet die Plattform den Handel schneller, einfacher und transparenter.

Wachsendes Netzwerk

Noch ist die Plattform ein Prototyp – für den D’Amico und ihr Team in gründlichen Zertifizierungsprozessen nach Nutzern suchen. D’Amicos Kollegen rufen in Firmen an, fragen nach Lizenzen, den Namen der Geschäftsführer, der Unternehmensstruktur und weiteren relevanten Daten, die einen Händler für die Registrierung auf der Plattform qualifizieren. „Künftig werden wir externe Zertifizierungs-Firmen damit beauftragen“, sagt D’Amico. Damit wird die Pilotphase abgeschlossen und tissue.one auf dem Markt etabliert sein. Schon jetzt aber bestätigen die Zahlen die Erwartungen des Teams: Vor wenigen Monaten ging die Plattform mit zehn Nutzern online. Inzwischen sind es 150 aus 46 verschiedenen Ländern. Viele weitere Kunden befinden sich bereits im Verifikationsprozess. 

Globaler Austausch: Auf tissue.one treten Europäer, Südamerikaner, Südafrikaner, Chinesen und viele andere miteinander direkt in Kontakt.

lVielleicht ist es irgendwann möglich, die Daten der Kunden so zu verbinden, dass Anfragen automatisch gestartet werden können.r

Laura D’Amico, Product Owner tissue.one

Logische Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0

Die Entwickler haben die Plattform einfach und selbsterklärend gestaltet. Händler, Produzenten und Käufer geben ihre Daten in eine Maske ein und posten Angebote oder Anfragen. Über ein Nachrichtenportal tauschen sie sich untereinander aus und erfahren so mehr über ein bestimmtes Produkt. Die Korrespondenz untereinander wird auf einer Übersichtsseite gespeichert. Wenn sie das richtige Produkt gefunden haben, können sie auf tissue.one einen Auftrag erteilen und ein Geschäft abschließen.

Für D’Amico ist die Entwicklung der Plattform ein logischer Schritt auf dem Weg ins Industriezeitalter 4.0. Angebot und Nachfrage befinden sich auf der Plattform in ein und derselben virtuellen Umgebung, Prozesse werden schlanker, Kundenwünsche individueller. In Zukunft wollen die Entwickler noch weiter gehen: „Vielleicht ist es irgendwann möglich, die Daten der Kunden so zu verbinden, dass Anfragen automatisch gestartet werden können“, sagt D’Amico. Sie jedenfalls wird die Möglichkeiten der Plattform weiter nach vorne treiben und erweitern: „Da ist noch viel Luft nach oben“, sagt sie. 

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