Tissue

Digitaler Marktplatz

Die Online-Handelsplattform tissue.one bringt Händler, Produzenten und Käufer aus der Papier-Industrie zusammen – und macht den Handel effizienter, schneller und transparenter. tissue.one ist ein maßgeschneidertes Angebot für die Branche und sendet entscheidende Impulse für die Zukunft.

Ob weich, rau, von der Rolle, gefaltet oder bunt: Die Vorlieben für Hygienepapier variieren nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch von Land zu Land. Papierrollenhändler müssen darauf individueller reagieren als je zuvor.

Bringt Angebot und Nachfrage optimal zusammen: Laura D‘Amico, Product Owner tissue.one, Körber-Geschäftsfeld Tissue.

Damit angesichts der globalen Vielfalt Angebot und Nachfrage optimal zusammenkommen können, haben das Körber-Geschäftsfeld Digital und das Körber-Geschäftsfeld Tissue gemeinsam eine Lösung gefunden: die Online-Handelsplattform tissue.one. Sie bündelt sämtliche Handelsaktivitäten der Tissue-Industrie über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

In der Partnerschaft zwischen den beiden Körber-Geschäftsfeldern ergänzen sich die Expertise des Geschäftsfelds Tissue, das seit mehr als 50 Jahren für Kompetenz und Wissen am Markt steht, und das Know-how des Geschäftsfelds Digital im Bereich digitaler Entwicklungen.

tissue.one ist eine globale Plattform exklusiv für Mitglieder der Tissue-Industrie. Als B2B-Marktplatz für die Branche gibt sie Käufern, Produzenten und Händlern die Möglichkeit, die eigenen Handelsaktivitäten schnell und sicher umzusetzen. Überdimensionale oder ungewöhnliche Papierrollen, besondere Schnitte oder der Handel mit gebrauchten Maschinen – all das und noch mehr lässt sich dort ebenso leicht finden wie detaillierte Informationen über Händler und Produzenten. Einfach per Mausklick, denn die Struktur der Plattform ist komplett digital – eine papierlose Lösung für die Papierbranche.

lWir bieten den Nutzern ein dringend notwendiges Netzwerk.r

Laura D’Amico, Product Owner tissue.one, Körber-Geschäftsfeld Tissue

Vertrauen zu Geschäftspartnern stärken

„Wir bieten den Nutzern ein dringend notwendiges Netzwerk“, sagt Laura D’Amico, Product Owner des tissue.one-Projekts beim Körber-Geschäftsfeld Tissue. Vor dem Start befragte sie mit ihrem Team monatelang potenzielle Käufer und Kunden nach deren Bedürfnissen. Dabei tauchte ein Problem immer wieder auf: das mangelnde Vertrauen unter den Geschäftspartnern. „Oft finden Kunden zwar Partner, die auf den ersten Blick vielversprechend erscheinen – doch einige Händler haben nicht mal eine Website“, so D’Amico. Wer sind die Händler? Wer sind die Käufer? Sind sie finanziell abgesichert? Arbeiten sie zuverlässig? Auch bemängelten die Befragten, es sei schwer, gebündelte und strukturierte Informationen über das Angebot auf dem internationalen Markt zu finden. Zudem sei es zeitaufwändig, jedes Mal selbst zum Hörer zu greifen, um zu recherchieren. D’Amicos Erkenntnisse bildeten die Basis für die Entwicklung der Plattform.

Jetzt hilft tissue.one seinen Nutzern dabei, vertrauenswürdige Produzenten überall auf der Welt zu finden. Dadurch macht es den Handel schneller, einfacher und transparenter. Auf die Expertise und Richtigkeit der Empfehlungen auf der Plattform ist Verlass. „Plötzlich traten Nutzer aus der ganzen Welt miteinander in Kontakt: Europäer mit Südamerikanern, Chinesen mit Südafrikanern und so weiter“, beschreibt D’Amico den Effekt von tissue.one. „Über diese Plattform bringen wir einen Nischenmarkt bis weit in die Entwicklungsländer.“ Sie beobachtete viele positive Reaktionen auf die Plattform – darunter die eines Kunden, der sich darüber freute, endlich ein spezielles Verpackungspapier für Thunfischfilets gefunden zu haben.

Netzwerk für die Papierproduktion: tissue.one hilft, weltweit vertrauenswürdige Produzenten zu finden. So gestaltet die Plattform den Handel schneller, einfacher und transparenter.

Wachsendes Netzwerk

Noch ist die Plattform ein Prototyp – für den D’Amico und ihr Team in gründlichen Zertifizierungsprozessen nach Nutzern suchen. D’Amicos Kollegen rufen bei Firmen an, fragen nach Lizenzen, den Namen von Geschäftsführern, der Unternehmensstruktur sowie nach weiteren relevanten Daten, die einen Händler für die Registrierung auf der Plattform qualifizieren. „Künftig werden wir externe Zertifizierungs-Firmen damit beauftragen“, sagt D’Amico. Damit wird die Pilotphase abgeschlossen und tissue.one auf dem Markt etabliert sein. Schon jetzt aber bestätigt die Resonanz die Erwartungen des Teams: Nachdem die Plattform vor wenigen Monaten mit zehn Nutzern online gegangen war, verzeichnet sie inzwischen bereits 150 Nutzer aus 46 Ländern. Viele weitere Kunden befinden sich im Verifikationsprozess.

Globaler Austausch: Auf tissue.one treten Europäer, Südamerikaner, Südafrikaner, Chinesen und viele andere miteinander direkt in Kontakt.

lVielleicht ist es irgendwann möglich, die Daten der Kunden so zu verbinden, dass Anfragen automatisch gestartet werden können.r

Laura D’Amico, Product Owner tissue.one, Körber-Geschäftsfeld Tissue

Logische Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0

Die Entwickler haben die Plattform einfach und selbsterklärend gestaltet. Händler, Produzenten und Käufer geben ihre Daten in eine Maske ein und posten Angebote oder Anfragen. Über ein Nachrichtenportal können sie sich untereinander austauschen und so mehr über ein bestimmtes Produkt erfahren. Die Korrespondenz wird auf einer Übersichtsseite gespeichert. Wenn ein Käufer das richtige Produkt gefunden hat, kann er auf tissue.one einen Auftrag erteilen und ein Geschäft abschließen.

Für Product Owner D’Amico ist die Entwicklung der Plattform ein logischer Schritt auf dem Weg ins Industriezeitalter 4.0. Prozesse werden schlanker, Kundenwünsche individueller. Angebote und Nachfragen treffen nun auf der Plattform in einer gemeinsamen virtuellen Umgebung aufeinander. In Zukunft wollen die Entwickler noch weiter gehen: „Vielleicht ist es irgendwann möglich, die Daten der Kunden so zu verbinden, dass Anfragen automatisch gestartet werden können“, sagt D’Amico. Sie jedenfalls wird die Möglichkeiten der Plattform weiter nach vorne treiben und erweitern: „Da ist noch viel Luft nach oben“, sagt sie.

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