Stakeholder

Interaktion mit unseren Stakeholdern

Als global agierender Technologiekonzern sind wir Teil eines weitreichenden Netzwerks aus Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Investoren, der Gesellschaft und vielen mehr. Sie prägen unsere Arbeit ebenso, wie alle vom gemeinsamen Dialog profitieren. Um die enge Zusammenarbeit sicherzustellen, pflegen wir einen kontinuierlichen und offenen Dialog mit all unseren Stakeholder-Gruppen. Diese wichtige Aufgabe übernehmen bei uns die Fachabteilungen. Wenn es um Nachhaltigkeitsthemen geht, wird das Nachhaltigkeitsmanagement eng eingebunden. 

Im regelmäßigen Dialog tauschen wir uns über Themen und Fragen mit unseren Stakeholdern aus, insbesondere darüber, was sie in Bezug auf Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung umtreibt. So können wir frühzeitig auf diese Bedürfnisse eingehen und die Erkenntnisse in unsere unternehmerischen Entscheidungen mit einfließen lassen. Die Häufigkeit der Interaktion und die Art der Zusammenarbeit richten wir individuell nach den Bedürfnissen der jeweiligen Stakeholder-Gruppe aus. 

Zusammen mit externen Experten und unserem Nachhaltigkeitsmanagement haben wir unsere wichtigsten Stakeholder-Gruppen im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse 2021 identifiziert: 

    

Unsere Kunden und ihre Bedürfnisse stehen im Fokus unserer unternehmerischen Aktivitäten. Wir suchen daher aktiv das Gespräch, etwa bei regelmäßigen Kundenbesuchen an unseren Standorten oder durch Einladungen in unsere Showrooms. Ebenso nutzen wir die Teilnahme an Ausstellungen, Messen und Events zum laufenden Austausch, um die Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden zu verstehen, adäquat darauf zu reagieren und Handlungsfelder für die Zukunft zu definieren. 

In gemeinsamen Workshops entwickeln wir mit unseren Kunden innovative Lösungen; darüber hinaus geben wir unser Fachwissen in themenspezifischen Webinaren und individuellen Online-Masterclasses an die Kunden weiter. Über unsere globale Vertriebsorganisation mit regionalen Service-Hubs und lokalen Dienstleistungsangeboten sind wir für unsere Kunden immer erreichbar. Die Zufriedenheit unserer Kunden in Bezug auf Software, Service, Anlagen, technische Ausstattung und Produktmanagement überprüfen wir alle sechs Monate mit dem „Net Promoter Score – NPS“. 

2021 konnten wir erstmals mit dem Prinzip des „One-Stop-Shop“ ein ganzheitliches Körber-Erlebnis bieten, das über die Geschäftsfelder hinweg funktioniert: Indem wir das Synergiepotenzial in unserem Portfolio nutzen, vermeiden wir vielfältige Schnittstellen und verringern damit die Fehleranfälligkeit unserer hochkomplexen, integrierten und automatisierten Lösungen. 


Wir arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen, um gemeinsam zu wachsen, Innovation zu fördern und nachhaltige Lieferketten aufzubauen. Im partnerschaftlichen Austausch mit unseren Lieferanten können wir innovative Lösungen entwickeln und unsere Abläufe effizient gestalten. Mit unseren konzernweiten Standards sorgen wir für ein einheitliches Lieferantenmanagement, klar definierte Prozesse und den kontinuierlichen Dialog mit Lieferanten. 

2021 haben wir unseren „Supplier Code of Conduct“ aktualisiert und erweitert, der ein wesentlicher Vertragsbestandteil und Voraussetzung für eine Geschäftsbeziehung mit dem Körber-Konzern und allen dazugehörigen Gesellschaften ist. Durch unsere Lieferantenaudits überprüfen wir regelmäßig bei unseren Lieferanten die Einhaltung unseres Verhaltenskodex für Lieferanten. Unsere Lieferantenbewertung und die zugrunde liegenden Kriterien kommunizieren wir dabei transparent. Das Thema Nachhaltigkeit, mit den sozialen und umweltbezogenen Praktiken der Lieferanten, ist dabei ein wesentliches Bewertungskriterium. Gemeinsam mit den Lieferanten werden Aktionspläne definiert, um die Lieferantenbewertung nachhaltig zu verbessern und eine langfristige Partnerschaft zu etablieren. 

Durch regelmäßig stattfindende Lieferantentage und Townhall-Meetings informieren wir unsere Lieferanten über aktuelle und zukünftige Entwicklungen des Körber-Konzerns. Ein Highlight im Jahr 2021 war die Kommunikation unseres Umweltziels, bis zum Jahr 2025 CO₂-neutral zu werden.

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Der offene und konstruktive Dialog mit unseren Mitarbeitern ist für unser Selbstverständnis als attraktiver und fairer Arbeitgeber von zentraler Bedeutung. Im Intranet teilen wir interne und externe Nachrichten und bieten die Möglichkeit, über Kommentare mit uns zu kommunizieren. Das gilt sowohl auf Konzern- wie auf Geschäftsfeldebene. Jeder Mitarbeiter kann über verschiedene Kanäle mit jedem Vorstandsmitglied direkt in Kontakt treten.

Wir haben eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet, die unsere Mitarbeiter zum Austausch von Nachhaltigkeitsthemen in Anspruch nehmen können. In einem eigens eingerichteten MS-Teams-Workspace teilen wir konzernweit Wissen und Informationsmaterial zu Nachhaltigkeitsthemen. Darüber hinaus unterstützen wir den Dialog mit allen Gremien der Mitbestimmung – in diesem Zusammenhang wurde unser Geschäftsfeld Tabak für das Projekt „Fabrik der Zukunft“ 2021 mit dem Deutschen Betriebsräte-Preis in Gold ausgezeichnet.


Im Sinne einer dialogorientierten Unternehmenspolitik können alle Interessierten sowie die Presse und Medien mit uns in den offenen und transparenten Austausch gehen. Über ein für jeden zugängliches Kontaktformular auf unserer Website freuen wir uns über Anregungen und konstruktive Kritik. In den sozialen Medien fördern wir den inspirierenden, offenen Austausch mit unseren Stakeholdern, um auch hier langfristige Beziehungen aufzubauen. Dabei kommunizieren wir auf Augenhöhe, bleiben objektiv und sachlich. 

Forschung und Entwicklung sind für uns als Technologiekonzern ein zentrales Anliegen, denn sie verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer und ökologischer Verantwortung im Sinne einer nachhaltigeren Entwicklung. Technologie ist kein Selbstzweck, sondern unterstützt Unternehmen auch dabei, die Umwelt zu schützen.
Wir stärken unsere Verbindungen zu Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen, indem wir Universitätsprogramme unterstützen, an Forschungsprojekten mitwirken und uns mit der akademischen Gemeinschaft austauschen. 

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen engagieren wir uns in Branchenverbänden, um unsere Aktivitäten im positiven Sinne weiterzuentwickeln und eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten. Wir setzen aber auch bei anderen gesellschaftlichen, humanitären Themen auf Dialog und zeigen Haltung. Die Unterstützung der Initiative #ZusammengegenCorona im vergangenen Jahr war für uns daher eine Selbstverständlichkeit. 


Für einen weltweit tätigen Konzern hat der intensive Austausch mit den globalen Kapital- und Finanzmärkten einen hohen Stellenwert. Wir führen regelmäßig Investorengespräche und sind laufend im Dialog mit unseren Kernbanken und Anlagemanagern – insbesondere zu ESG-relevanten Trends und Entwicklungen am Banken- und Kapitalmarkt. Die Beziehung zu unseren Kernbanken pflegen wir durch halbjährliche Meetings und Finanzpräsentationen. 2021 fand ein persönlicher ESG-bezogener Dialog mit den Kernbanken auf Vorstandsebene statt.

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